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	<description>Stephanie J. Schmatz</description>
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		<title>Nicht aussteigen, sondern ins Leben einsteigen!</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-11/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 05:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kleine Schritte statt radikaler Ausstieg: Entdecken Sie Lebensqualität und neue Begeisterung durch bewusste Gestaltung des Alltags.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-11/">Nicht aussteigen, sondern ins Leben einsteigen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wenn – vor allem in Krisensituationen – Veränderungen in der Lebensgestaltung oder in Wertvorstellungen anstehen, kommt oft als Reaktion: „Da müsste ich Aussteigerin bzw. Aussteiger werden!“. Oder auch: „Wenn ich genug Geld hätte, würde ich auf eine Insel ziehen und dort das Leben genießen!“. Mit diesen Ausreden kann man dann das gewohnte Leben ohne Veränderungen weiterführen. In Wirklichkeit geht es aber nicht um das Aussteigen, sondern um das Wagnis ins Leben einzusteigen, endlich mit dem Leben zu beginnen.</p>
<p>Natürlich ist in unserem Leben und in unserem Alltag vieles vorgegeben, das wir nicht einfach ändern können. Trotzdem bleibt uns immer noch ein gewisser Freiraum für Gestaltung. Allein das Erkennen und Nützen dieses Freiraums würde unsere Lebensqualität erhöhen, Stress reduzieren und uns neue Lebensperspektiven eröffnen.</p>
<p>Eine gute Übung kann es sein, immer wieder einmal ein sogenanntes „Tagesprotokoll“ zu schreiben. Das heißt, ich setze mich am Abend (z.B. statt dem Fernsehen) hin und schreibe in aller Ruhe auf, was ich an diesem Tag erlebt und getan habe. Damit habe ich gleich einmal einen guten Überblick, wofür ich die kostbare Lebenszeit dieses mir geschenkten Tages eingesetzt habe. Gleichzeitig habe ich, von mir selber geschrieben, meine Sinn- und Wertordnung vor mir liegen, also was es mir wert ist, dass ich dafür meine kostbare (begrenzte) Lebenszeit verwende (bzw. auch vergeude). Ein beachtlicher Teil werden natürlich Verpflichtungen und Aufgaben in Beruf, Familie und dergleichen sein, die den Alltag bestimmen. Dann bleibt aber sicher immer noch ein Zeitkontingent, über das ich selber frei verfügen kann. Wie bin ich damit umgegangen? Habe ich Zeit auch für mich genutzt, zum Innehalten, für einen Spaziergang in der Natur, für ein kulturelles Erleben, zum Vertiefen von Begegnungen, für spirituelle Erfahrungen, zur Meditation, zum Erleben von Stille, zum Lesen, zum Musikhören…</p>
<p>Genau hier beginnt der Einstieg ins Leben! In der Regel geht es nicht um radikale Veränderungen, sondern um kleine Schritte des ehrlichen Aufsuchens von „Lebensoasen“, die uns wachrütteln, zu uns selber führen, Freiheit entdecken lassen und uns auf den Geschmack guten und qualitätsvollen Lebens bringen. Diese neue Lebensbegeisterung durchbricht nicht nur den verordneten „Ernst“ des Lebens, sondern lässt uns kreativ werden, das Leben in dem uns gegebenen Freiraum originell und vielleicht sogar spielerisch zu gestalten. Denken wir nur daran, wie viel Zeit Menschen heute mit dem (oft unreflektierten) Konsum von Medien verbringen. Nein, wir müssen nicht zu gequälten Sklaven des von allen Seiten Vorgegebenen werden. Wir haben mehr Freiheit, als uns eingeredet wird oder wir uns selber einreden. Die Floskel, „das ist eben heute so“ kann ich für mich jederzeit löschen und so in die Selbstverantwortung gehen.</p>
<p>Das Leben selber, mein Leben lädt mich ein, es intensiv und jetzt zu leben. Manchmal ertönt diese Einladung sehr laut (v.a. in Krisensituationen), in der Regel aber sehr leise. Wenn ich das Hinhorchen einübe, werde ich es hören. Und dann darf ich mich entscheiden! Und natürlich auch selber die Verantwortung übernehmen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Ins Leben einsteigen</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p style="text-align: center;">Bin ich ins Leben eingestiegen?<br />Wie weit bin ich eingestiegen? <br />Was bedeutet es, ins Leben einsteigen? <br />Worauf lasse ich mich ein, wenn ich ins Leben einsteige? <br />Was hält das Leben für mich bereit?</p>
<p style="text-align: center;">Welche Türen sind offen, laden mich ein? <br />Das Leben lädt mich ein, es wartet auf mich! <br />Aufwachen, wahrnehmen, hören, sehen <br />die Angebote, die Geschenke <br />die Fülle, den Reichtum des Lebens!</p>
<p style="text-align: center;">Die Natur lädt zum Wandern ein  <br />das Wasser zum Schwimmen  <br />der Berg, ihn zu besteigen  <br />die Herausforderung, sie zu bezwingen.</p>
<p style="text-align: center;">Mein Kind will gesehen, gehört werden <br />wahrgenommen, angenommen und geliebt.  <br />Meine Aufgabe will erkannt und erfüllt <br />die Fragen wollen beantwortet werden.</p>
<p style="text-align: center;">Bleib nicht untätig, wo Handlungsbedarf  <br />schweige nicht, wenn du reden sollst <br />steh auf, tritt kraftvoll auf, setz dich ein<br />sei zur rechten Zeit am rechten Platz!</p>
<p style="text-align: center;">Bleib nicht im Dunkel sitzen  <br />wenn draußen die Sonne scheint! <br />Das Leben lädt dich ein – steig ein! </p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/stephanie-und-franz-schmatz-umarme-das-leben/">Umarme das Leben</a>, EFFATA Verlag, S.188)</p></div>
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		<title>Die Entdeckung der Stille als Kraftquelle</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-10/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 04:24:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Entdecken Sie die Kraft der Stille: Warum bewusstes Innehalten neue Energie, Zuversicht und innere Stärke schenkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-10/">Die Entdeckung der Stille als Kraftquelle</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>​Eine Kernfrage die ich in den therapeutischen Begleitungen meinen Patientinnen und Patienten stelle, ist die Frage: Wie oft gehen Sie bewusst in die Stille?</p>
<p>Viele verunsichert diese Frage und darauf folgen oft verlegenes Schweigen, fragende Blicke oder auch Kopfschütteln. Dann kommen meist Rechtfertigungen, wie: Dafür habe ich keine Zeit! Stille halte ich nicht aus! Oder auch: Da bin ich zu sehr im Stress!</p>
<p>Und Sie? Wie halten Sie es mit der Stille? Ist sie Ihnen vertraut? Suchen Sie die Stille regelmäßig bewusst auf? Haben Sie die unerschöpfliche Kraft, die aus der Stille fließt vielleicht auch schon entdeckt?</p>
<p>Stille nicht als Pflichtübung zwischendurch gedacht, sondern aus einem Bedürfnis, das aber zur Verwirklichung ein Übergangsrituale braucht: bewusst unterbrechen, innehalten, bei mir selber ankommen, ganz in der Gegenwart sein und mich dann öffnen, damit Stille sich ereignen kann. Ich bereite also der Stille gute Rahmenbedingungen. Stille ist nämlich nicht nur Abwesenheit von Lärm, sondern ein umfassendes Ereignis, das mein Wahrnehmen erweitert und vertieft und mein ganzes Sein berühren will. Die Stille macht mich zum horchenden und staunenden Menschen und lädt mich zu einer Entdeckungsreise ein, auf der ich Leben, auch mein Leben in neuen Dimensionen erfahren und so Horizonterweiterung erleben darf. Stille ist also ein dynamisches und kreatives Ereignis mit neuen Lebenseinladungen, das neue Energie, Mut, Heilkraft und Zuversicht schenkt.</p>
<p>Die Stille ist ein besonderes Gut! Sie kann nicht einfach herbeigeführt oder gar erzwungen werden. Das wäre eine „leb-lose“ Stille, leer und erdrückend. Stille möchte eingeladen sein und sie möchte sich ausbreiten und uns durchwirken dürfen. So hilft mir die Stille, mich selber zu erfahren, Selbstwert zu erleben und Empathie-fähig zu werden. Sie taucht die Wirklichkeiten in ein anderes Licht, gibt dem Leben Farbe, erhellt das Dunkel auf den Lebenswegen und wird zur Energiequelle, die die Polarität des Lebens gestalten und aushalten hilft.</p>
<p>Der Lärm deckt zu und verführt zur Verdrängung, die Stille deckt auf und ermutigt, die Herausforderungen als Chance wahrzunehmen. Wer die Stille einmal zu schätzen gelernt hat, wendet sich ihr immer wieder zu, wie die Sonnenblume sich der Sonne zuwendet, um Licht für Wachstum zu empfangen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Einladung an die Stille</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p style="text-align: center;">Komm zu mir, es ist noch Platz<br />zieh ein in meinen Raum<br />der ist zwar groß, ist hoch und weit<br />doch Ruhe ist hier kaum.</p>
<p style="text-align: center;">Im Treiben des Alltags<br />bist du im Dunkel<br />des Unbewussten.<br />Und doch bist du da.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wenn es ganz still ist</strong><br />ganz still um mich, ganz still in mir<br />wenn meine Hände ruhn und auch mein Geist<br />dann beginnt mein Herz zu sprechen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/franz-schmatz-im-augenblick-die-ewigkeit/">Im Augenblick die Ewigkeit</a>, EFFATA Verlag, S.80 u. 81)</p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Dankbarkeit</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-09/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 08:36:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine inspirierende Einladung, im Augenblick zu verweilen: Wie wir durch bewusstes Erleben innere Ruhe, Lebendigkeit und Sinn erfahren können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-09/">Dankbarkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ein „Danke“ ist schnell gesagt! Aber wie viel Wirksamkeit steckt in dem so oft ausgesprochenen Wort? Wie oft kommt es wirklich aus dem Herzen?</p>
<p>Mir scheint, dass es heute weithin ein Defizit an echter und tiefer Dankbarkeit gibt. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass einerseits vieles selbstverständlich, und andererseits das Anspruchsdenken sehr ausgeprägt ist. Und die Erfahrung von „Verwiesenheit“ ist auch seltener geworden. Sie wurde abgelöst von der Einstellung „das steht mir zu!“ Damit wird auch die Grundhaltung der Dankbarkeit seltener.</p>
<p>Abgesehen vom Erleben in der eigenen Beziehung, erlebe ich die tiefsten Formen der Dankbarkeit in den Begleitungen von Menschen in Grenzsituationen des Lebens, und ganz besonders in der Begleitung von sterbenden und trauernden Menschen. Eine unvergleichlich berührende und tiefgehende Dankbarkeit darf ich erfahren, wenn zum Beispiel eine sterbenskranke Frau, die sich kaum noch bewegen kann, versucht, mich mit letzter Kraft zu umarmen. Oft mit den begleitenden Worten wie „ich möchte es noch alleine schaffen“. Dabei kommt Dankbarkeit wirklich aus der Tiefe des Herzens &#8211; spontan, ehrlich, echt und ohne Berechnung. Und es entsteht eine Brücke von Herz zu Herz. Es braucht Bereitschaft vom Gebenden und Empfangenden, dass Dankbarkeit auf beiden Seiten zur Quelle der Freude und Erfüllung werden kann.</p>
<p>Ich halte es für angebracht, öfter bewusst wahrzunehmen, wie es um die Grundhaltung der Dankbarkeit bei uns steht, wenn wir das Wort „Danke“ verwenden.</p>
<p>Eine gute Einübung kann sein, eine Zeit lang ein „Tagebuch der Dankbarkeit“ zu führen. Ich empfehle es manchmal Menschen in der psychotherapeutischen Begleitung, wenn sie mir erklären, dass sie in ihrem Leben nichts (mehr) finden, wofür sie dankbar sein sollten. Da gibt es oft schon nach kurzer Zeit überraschtes Erstaunen.</p>
<p>Auflebende Dankbarkeit lässt so manches in einem anderen Licht erscheinen, kann neue Perspektiven eröffnen und bringt schrittweise wieder Freude und Zuversicht ins Leben. Echte Dankbarkeit kommt aus dem Inneren und öffnet mich nach außen. Das eröffnet mir nicht nur neue Horizonte, sondern lässt mich auch Zufriedenheit erleben.</p>
<p>Das Kriterium für die Qualität und damit die Wirkung der Dankbarkeit ist klar: antrainierte, verordnete und erwartete Dankbarkeit bleibt von der Wirkung her leer. Spontane und vom Herzen herkommende Dankbarkeit schenkt Erfüllung, auch deshalb, weil sie nichts erwartet und zu nichts verpflichtet. So betrachtet erfahren wir echte Dankbarkeit nicht nur als Quelle der Freude, sondern auch als „Tochter“ der Liebe.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Ein Gebet</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p>Lass mich sehen die vielen kleinen Dinge <br />für die mein Herz dankbar ist!   <br />Lass mir aufsteigen dieses Gefühl   <br />bis in den Kopf, das Hirn, den Geist, <br />dass ich es bewusst wahrnehmen</p>
<p>Und „Danke!“ sagen kann.  <br />Ein Loblied will ich singen  <br />für all das Schöne, das da ist. <br />Es gibt so viel, für das ich dankbar bin  <br />mein Herz, mein  Körper dankbar ist. <br />Nur oft ist es mir so wenig bewusst.  <br />Mach mich sehend, weck mich auf!</p>
<p>Mein ganzes Leben soll ein Danklied sein</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/worauf-warten-wir-leben-ist-jetzt/">Worauf warten wir? Leben ist jetzt!</a> EFFATA Verlag, S.32)</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-09/">Dankbarkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verweile Augenblick! Verweile doch du im Augenblick!</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-08/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 05:41:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine inspirierende Einladung, im Augenblick zu verweilen: Wie wir durch bewusstes Erleben innere Ruhe, Lebendigkeit und Sinn erfahren können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-08/">Verweile Augenblick! Verweile doch du im Augenblick!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es gibt Momente, die uns so beeindrucken, berühren, ergreifen und erfüllen, dass wir sagen möchten „Bleib Augenblick“! Kaum gedacht, ist eben dieser Augenblick schon in die Vergangenheit eingebettet. Er kommt so nie wieder. Das macht seine Einmaligkeit und Kostbarkeit aus. Diese Qualität würde er verlieren, könnten wir ihn festhalten. Dann wäre er alltäglich, wiederholbar und eben nicht mehr originell. Aber wir haben eine wunderbare Möglichkeit mit dem kostbaren Augenblick anders umzugehen, nämlich nicht ihn festhalten zu wollen, sondern in ihm zu verweilen, ihn zu erleben und ihn zu verkosten. Zeitlich gesehen bleibt er deswegen nicht länger und er entschwindet genauso schnell in die Vergangenheit, aber durch das Verweilen in ihm erfahren wir ganz tief seine Qualität und die Frage nach der Quantität der Zeit, also der Dauer spielt keine Rolle mehr.</p>
<p>Um im Augenblick verweilen zu können, braucht es die Einübung in die Grundhaltung der Achtsamkeit und der Präsenz. Im Augenblick tauchen wir durch das Verweilen in das Sein ein und wir sind mitten im Sein, wodurch Zeit und Raum in den Hintergrund treten. Statt Lärm ereignet sich Stille und die Hektik wird vom Innehalten abgelöst. Horchen, Schauen, Spüren und Staunen ergreifen und erfüllen uns. Das innere Erleben wird zur sprudelnden Quelle einer unaufgeregten geschenkten Lebendigkeit. Der Begriff Glückseligkeit kommt dieser Erfahrung sehr nahe. Es braucht aber gar keine Bezeichnungen, Erklärungen und Definitionen, weil es ein Ereignis ist, geschenkt und nicht herbeigeführt. Selbst das Wort „verweilen“ bekommt eine neue Dimension.</p>
<p>Der Augenblick lädt ein. An mir liegt es, ob ich diese Einladung wahrnehme und wie ich sie gestalte. So ist es mit dem Leben insgesamt. Wenn ich aufhöre zu bestimmen, wie es zu sein hat, es zu planen und festzuhalten, wird es sich so ereignen, dass es zu „meinem Leben“ wird. All diese Erfahrungen, die Wege zur Sinnerfüllung sind, stehen nicht nur wenigen, sondern allen offen. Darin besteht offensichtlich die so oft ersehnte Gerechtigkeit. Eine Voraussetzung gibt es schon noch: die Vielfalt der Augenblicke nicht einzuschränken oder nur eine Auswahl festzulegen. Denn auch die Augenblicke unterliegen der Polarität. Das heißt, auch in „schmerzvollen“ Augenblicken können sich die „beglückenden“ Augenblicke ihren Weg bahnen und letztlich in der Erfahrung eine Einheit werden, wenn wir sie nicht trennen. Denn das Sein ist eins.</p>
<p>Verweile doch du im Augenblick! Die Einladung ergeht an mich in jedem Augenblick, oft recht leise, aber doch gut vernehmbar, wenn das Herz bereit ist, zu horchen. Im Augenblick zu verweilen, erspart uns sowohl Wehmut, als auch die Nostalgie der Erinnerung. Ich habe genug Freiheit, um mich zu entscheiden, aber mit ihr auch die Verantwortung. Leben ist Geschenk und damit auch jeder Augenblick.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Ein Augenblick Ewigkeit</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p>Berührt von der Schönheit einer Blume – ein Augenblick Ewigkeit<br />Ergriffen von der Heilkraft der Musik – ein Augenblick Ewigkeit<br />Zärtlich gehalten in den Armen meines Geliebten &#8211; ein Augenblick Ewigkeit<br />Im Erkennen meiner Würde – ein Augenblick Ewigkeit<br />Im sinnlichen Kuss – ein Augenblick Ewigkeit<br />Im zärtlichen Liebesspiel – ein Augenblick Ewigkeit<br />Im Genießen einer köstlichen Frucht – ein Augenblick Ewigkeit<br />Im Anblick eines Baumes – ein Augenblick Ewigkeit<br />Im Staunen über die Kraft der Natur – ein Augenblick Ewigkeit…</p>
<p>In einer mystischen Erfahrung – ein Augenblick Ewigkeit<br />In der Hingabe an das Sein – ein Augenblick Ewigkeit<br />In der Ahnung der Unendlichkeit – ein Augenblick Ewigkeit…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/franz-schmatz-im-augenblick-die-ewigkeit/">Im Augenblick die Ewigkeit</a>, EFFATA Verlag, S. 46)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-08/">Verweile Augenblick! Verweile doch du im Augenblick!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie geht es Ihnen?</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-07/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 03:32:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.effata.at/?p=1619</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum die Frage „Wie geht es Ihnen?“ mehr sein sollte als eine Floskel: Franz Schmatz schreibt über ehrliches Interesse, Zuhören, Mitgefühl und echte Begegnungen im Alltag.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-07/">Wie geht es Ihnen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Wie geht es Ihnen?“ Wie oft am Tag stellen wir jemandem diese Frage! Und wie oft wird sie täglich uns gestellt! Aber mit welcher Absicht stellen wir diese im Grunde sehr persönliche Frage? Ist sie ernst gemeint? Interessiert mich wirklich, wie es dem angesprochenen Gegenüber geht? Bin ich auch offen für eine ehrliche Antwort? Oder ist diese Frage einfach eine Art Begrüßungsformel oder gar nur eine Floskel?</p>
<p>Mich beschäftigt die Frage „Wie geht es Ihnen?“, schon länger. Ich selber möchte diese Frage weder als oberflächliche Begrüßungsformel, noch als Floskel verwenden. Mir ist immer öfter aufgefallen, dass viele, die mir diese Frage stellen, die Antwort gar nicht abwarten, sondern einfach weiterreden. Ich bekomme also überhaupt nicht die Möglichkeit, die gestellte Frage zu beantworten. Seit einiger Zeit reagiere ich darauf so, dass ich den Redefluss meines Gegenübers einmal zulasse, dann aber bemerke: Eigentlich haben Sie mir vorher eine mir sehr wichtige Frage gestellt. Wollten Sie auf Ihre Frage eine Antwort haben oder warum haben Sie mich gefragt, wie es mir geht? Die Reaktion darauf ist von Überraschung und Verlegenheit geprägt. Und häufig kommen dann schon Antworten, wie: „Stimmt, ich habe Sie ja gefragt, wie es Ihnen geht“ oder „Entschuldigen Sie, ich habe Ihnen gar nicht Gelegenheit gegeben, zu antworten“. Dann wird meist auch tatsächlich zugehört.</p>
<p>Ich finde die Frage: „Wie geht es Ihnen?“ als eine sehr bedeutsame Frage in unseren Begegnungen und sie sollte mit Ehrlichkeit und Achtsamkeit gestellt werden.</p>
<p>„Wie geht es Ihnen?“ drückt für mich aus: Ich stelle dir diese Frage, weil du mir wichtig bist. Mich interessieren deine Erfolge, dein Befinden, deine Gesundheit, aber auch deine Krise, dein Leid, deine Trauer… Ich möchte dir mit Mitgefühl begegnen. Ich bin bereit dir zuzuhören, wenn du mir etwas mitteilen möchtest. Es ist aber auch in Ordnung, wenn du mir signalisierst, dass du (jetzt) dazu nichts sagen möchtest.</p>
<p>Für mich ist die Frage „Wie geht es Ihnen?“ ein wichtiger Baustein in der Begegnung. Gerade auch dann, wenn mich eine ehrliche Antwort im Moment überrascht, emotional trifft, erschüttert oder mich ohnmächtig, unsicher, überfordert oder hilflos sein lässt. Ich darf und soll das meinem Gegenüber auch zeigen: durch Schweigen, einen Blick in die Augen, auch mit Tränen; oder auch ein behutsames Ergreifen der Hand. Das ist in schwierigen Situationen besser, als mit Ratschlägen, Erklärungen und Vertröstungen zu reagieren. Und wenn mir Freudiges mitgeteilt wird, ist es doch beglückend, die Freude zu teilen und miteinander dankbar zu sein.</p>
<p>Von Menschen, denen es gerade nicht gut geht, bekomme ich auf meine Frage nach dem Befinden schon auch Antworten, wie: „Es muss schon tun!“, „Anderen geht es noch schlechter!“ oder auch „Das interessiert doch ohnedies niemanden!“. Da ist Einfühlsamkeit  angebracht. Ich sage dann gerne: „Wenn Sie mir etwas mitteilen möchten, ich horche Ihnen gerne zu. Aber wie es für Sie stimmig ist. Ich möchte Sie nicht drängen.“ In der Regel fließen dann die Worte und oft auch die Tränen.</p>
<p>Für mich ist die Frage „Wie geht es Ihnen?“ zu wertvoll und zu bedeutsam, um einfach unbedacht, floskelhaft oder so nebenbei ausgesprochen zu werden. Und das gerade in einer Zeit, in der tiefgreifende Begegnungen, wirkliches Interesse für das DU, die Fähigkeit zum Innehalten und Zuhören, selten werden und das, obwohl sich immer mehr Menschen danach sehnen.</p>
<p>Ich möchte die Frage „Wie geht es Ihnen?“ nur dann aussprechen, wenn ich ehrliches Interesse an meinem Gegenüber habe. Und ich selber möchte, wenn ich gefragt werde, auch persönlich gemeint und ernst genommen werden. Nur dann kann ich meinerseits eine ehrliche Antwort geben und mich mitteilen. Dann fließt etwas zwischen uns (und wenn auch nur für einige Augenblicke), das guttut, Freude vertieft und, wo nötig, vielleicht ein wenig Trost schenkt.</p>
<p>Wie geht es Ihnen? An sich eine unspektakuläre Frage, aber ehrlich und achtsam gestellt, doch sehr bedeutsam und wirkungsvoll, wenn sie zur Begegnung führt. Geben wir doch dieser Frage wieder mehr Bedeutung!</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Begleitung</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p>Das Leben fordert mich zu sehr <br />mein Rucksack ist zu schwer  <br />ich bin müde <br />ich kann nicht mehr.</p>
<p>Leih mir dein Ohr, lass mich erzählen <br />gib mir die Hand, begleite mich <br />ein Stück meines Weges. <br />Der Berg ist so hoch <br />der Weg ist so steil  <br />so steinig, so mühsam <br />ich kann nicht allein.</p>
<p>Du musst mich nicht tragen <br />auch nicht nehmen die Last <br />mir genügt, wenn du zuhörst <br />mit dem Herzen bei mir bist <br />und einfach nur da bist, dann <br />kann ich auch wieder sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/stephanie-und-franz-schmatz-umarme-das-leben/">Umarme das Leben</a>, EFFATA Verlag, S. 46)</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-07/">Wie geht es Ihnen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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		<title>Versag dir nicht das Glück des heutigen Tages!</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-06/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 07:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum echte Glückseligkeit nichts mit Egoismus zu tun hat und erst im Teilen mit anderen ihre volle Kraft entfaltet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-06/">Versag dir nicht das Glück des heutigen Tages!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Versag dir nicht das Glück des heutigen Tages; an der Lust die dir zusteht, geh nicht vorbei! Wer sich selbst nichts gönnt, wem kann der Gutes tun? Er wird seinem eigenen Glück nicht begegnen“ (aus dem Buch Jesus Sirach im Alten Testament, 14, 14 u. 5).</p>
<p>Ganz ehrlich: Haben Sie diesen Text in der Heiligen Schrift vermutet?</p>
<p>Die Einladung, das Glück des heutigen Tages zu genießen und das mit Lust, habe ich in meinem Aufwachsen und in meiner religiösen Erziehung nie gehört. Heute mag das für viele selbstverständlich sein, während für uns damals nicht die Glücks -und Lusterfahrung, sondern der Verzicht im Vordergrund stand.</p>
<p>Gerade heute tut es aber andererseits gut, die Glückseinladung aus dem Buch Jesus Sirach im Alten Testament ganzheitlich zu lesen. Hier geht es nicht um die heute oft angepriesene Selbstoptimierung, um Egoismus oder gar um narzisstische Verhaltensweisen auf Kosten der anderen. Der biblische Text verknüpft praktisch zwei Einladungen. Erstens im Sinne gesunder Selbstliebe gut auf sich selber zu schauen und Glückseligkeit ganzheitlich zu verkosten, und zweitens, aus dieser beglückenden Erfahrung mich dem Du zuzuwenden und Gutes zu tun.</p>
<p>Wird nicht das Glück erst dann zur Erfahrung von Glückseligkeit, wenn wir es auch mitteilen und teilen dürfen? Und wird nicht die Lusterfahrung erst dann ekstatisch, wenn wir sie gemeinsam erleben dürfen? Aber die Basis ist schon, dass ich zunächst einübe, mir Glück und Lust zu gönnen und Rahmenbedingungen für deren Erleben zu schaffen. Darum heißt es auch in einem weiteren Vers des angesprochenen biblischen Textes: „Keiner ist schlimmer daran, als einer, der sich selbst nichts gönnt, ihn selbst trifft die Strafe für seine Missgunst“ (Jesus Sirach, 14.6).</p>
<p>Voraussetzung ist also, dass ich eine gute Beziehung zu mir selber aufbaue, gut für mich sorge und wohlwollend und wertschätzend mit mir umgehe und dadurch auch meinen Selbstwert erfahre. Dann wird es mir aber auch geschenkt und ich muss nicht danach gieren. Und es liegt im Wesen des Geschenkes, dass es in mir das Bedürfnis weckt, es mit anderen zu teilen. Außerdem schützt mich diese Erfahrung vor dem Festhalten-wollen und damit vor Verlustangst.</p>
<p>Auf diesem Hintergrund bekommt auch der Verzicht eine neue Bedeutung. In meinem Verständnis geht es dann nicht um Verzicht auf mir mögliche Glücks -und Lusterfahrung, sondern um Verzicht auf das Festhalten-wollen. Warum soll ich auf mir offenstehende Energiequellen und Erfahrungen der Selbstnährung – und stärkung verzichten, wenn sie meine Lebensqualität heben und mich öffnen, mit anderen zu teilen.</p>
<p>Nicht die ständige Warnung vor dem Egoismus wird die Solidarität und das Miteinander fördern, sondern die Einladung, die Selbstliebe zu vertiefen und daraus offen für Gemeinschaft zu werden. <br />So manche von ihnen werden jetzt einwenden: Alles gut und schön, aber ich warte schon lange auf das ersehnte Glück!</p>
<p>Eine erste Frage dazu wäre: bin ich es mir überhaupt wert Glücksmomente zu erfahren? Und eine weitere Frage: Übe ich mich in der Selbstfürsorge und Selbstpflege und damit in der Selbstliebe wirklich ein?</p>
<p>Das sind Prozesse, die im Kleinen beginnen, und die eine Entscheidung für diesen Weg brauchen. Das Warten auf das Glück kann mich blockieren und an der eigenen Aktivität hindern. Auch die Erwartung, dass es von anderen kommt, wird mich lähmen, mich selber auf den Weg zu machen, weil ich mich nur arm und benachteiligt erlebe. Die für mich notwendigen Schritte wird mir niemand abnehmen können. <br />Vielleicht ist die erste kleine Glückserfahrung, wenn ich es schaffe, mir eine Kleinigkeit wirklich vom Herzen zu gönnen, mit Genuss und Lust, und darauf stolz und dafür dankbar zu sein.</p>
<p>Nicht die Quantität des erfahrenen Glücks schenkt die Glückseligkeit, sondern die Qualität. So wird auch die dabei erfahrene Lust nicht angestrebt sein, sondern sie stellt sich gleichsam als Begleitmusik ein. Und ganzheitlich betrachtet wird so Glückserfahrung zur Sinnerfahrung.</p>
<p>Ein kleiner Trost und eine Ermutigung für jene, die sich mit dem hier Gesagten (noch) schwer tun: Ich bin auch immer noch intensiv am Lernen und am Einüben (die alten Muster geben einfach keine Ruhe!).</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Wann?</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p>Die Zeit wird kommen! <br />Wann? <br />Die Rahmenbedingungen werden besser werden!  <br />Wann? <br />Wenn wir wieder mehr Zeit haben! <br />Wann? <br />Sobald das Ärgste vorbei ist! <br />Wann? <br />Du wirst sehen, es wird! <br />Wann? <br />Wann soll das alles sein? <br />Wann? <br />WANN <br />WENN NICHT JETZT?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/stephanie-und-franz-schmatz-umarme-das-leben/">Umarme das Leben</a>, EFFATA Verlag, S. 190)</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-06/">Versag dir nicht das Glück des heutigen Tages!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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		<title>Oster-Erfahrung</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-05/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 03:28:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen Karfreitag und Auferstehung entfaltet sich die Tiefe des Daseins – berührend, hoffnungsvoll und sinnstiftend.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-05/">Oster-Erfahrung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Welche Bedeutung hat Ostern für Sie? Berührt Sie dieses Fest (noch) emotional? Gibt es eine Verbindung zwischen Ostern und Ihrem eigenen Lebensentwurf und der eigenen Lebensdeutung?</p>
<p>In der kirchlichen Liturgie gibt es eine Dramaturgie, die die Spannung zwischen Karfreitag (Tod) und Ostern (Leben) hochstilisiert.</p>
<p>Mir scheint es sinnvoll, Karfreitag und Ostern nicht gegeneinander auszuspielen, sondern darin die Polarität zu sehen und zu erfahren, die unser irdisches Leben kennzeichnet.</p>
<p>Ostern braucht förmlich den Karfreitag als Kontrasthintergrund, um als Ostern erstrahlen zu können. Wie das Leben den Tod als Kontrasthintergrund braucht, um als Leben leuchten zu können (wie der Sternenhimmel im Dunkel der Nacht). Wie soll ich mich als Licht erfahren, wenn ich mich nicht auch in der Dunkelheit erfahren habe? Licht und Dunkel zusammen ergeben das Ganze. So erfahre ich Karfreitag und Ostern zusammen als das Ganze, eben das Leben, eingebettet in die grenzenlose Liebe.</p>
<p>Dann geht es nicht mehr um die neugierige Frage: Wie war das damals genau? War wirklich Maria von Magdala als erste beim Grab Jesu? Oder: Hat Thomas wirklich den auferstandenen Jesus berührt?  Da geht es um viel Umfassenderes: Alle sogenannten Osterzeuginnen und Osterzeugen standen vor dem Geheimnis erfüllten Lebens in grenzenloser Dichte. Ja, sie standen nicht nur vor diesem Geheimnis unverlierbaren Lebens, sondern sie erlebten sich erstmals (weil ihr Herz dafür bereit war) als Teil dieses geheimnisvollen göttlichen Seins.</p>
<p>Das ist tiefste Erfahrung von Leben in grenzenloser Fülle. Da habe ich kein Bedürfnis mehr neugierig und analysierend oder auch konstruierend Fragen zu stellen, wie das alles erklärbar ist. Da habe ich ein ganz anderes Bedürfnis: nämlich ergriffen, berührt und zuversichtlich dankbar zu staunen. Das ist Leben, das ist Liebe!</p>
<p>Erklärungen, Vorstellungen, Analysen und Definitionen wollen Zugriff auf das Geheimnis. Sie gehen deshalb letztlich ins Leere und führen zu Beurteilung, Verurteilung, lieblose Auseinandersetzung, Machtanspruch und Ausgrenzung.</p>
<p>Das tiefste Geheimnis des Lebens und der Liebe lässt sich nicht begreifen oder gar besitzen, sondern im Staunen mit bereitem Herzen erfahren. Nicht ich ergreife das Geheimnis, sondern das Geheimnis ergreift mich und lässt mich erfahren, im göttlichen Sein und in der göttlichen Liebe geborgen zu sein, ja letztlich Teil des göttlichen Seins zu sein.</p>
<p>Das ist mein Zugang zu Ostern. Und wie ist Ihrer?</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>FRÜHLING, OSTERN &#8211; Auferstehung, Neubeginn!</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p>Aufgewacht vom Winterschlaf, von den Toten auferweckt. <br />Vorbei die Dunkelheit, die Kälte, die Winterstarre. <br />Alles wächst, blüht auf und lacht. <br />Der Himmel lacht, die Sonne lacht, die Erde ebenso. <br />Die Vögel lachen mit und singen. <br />Die ganze Natur tanzt und lacht und singt. <br />Und du? – Sing auch dein Lied! <br />Stimme ein in den großen Ostergesang! <br />Sing dein Leid und tanze mit im Reigen des Frühlings!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/worauf-warten-wir-leben-ist-jetzt/">Worauf warten wir? Leben ist jetzt!</a>, EFFATA Verlag, S. 54.)</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-05/">Oster-Erfahrung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die Mitte der Nacht ist der Anbruch des neuen Tages</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-04/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 15:48:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.effata.at/?p=1559</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-04/">Die Mitte der Nacht ist der Anbruch des neuen Tages</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_7 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Kennen Sie auch jene quälenden Stunden in der Nacht, die von Albträumen, Ängsten, Sorgen und Schmerzen geprägt sind? Nachtstunden, in denen wir das Gefühl haben, sie seien endlos? Da gibt es dann nur eine Sehnsucht, die Nacht möge enden und der neue Tag anbrechen.</p>
<p>Vom Verstand her wissen wir, dass jede Nacht sicher zu Ende geht, und dass die Mitte der Nacht tatsächlich den Anbruch des neuen Tages bringt. Nur können wir das, wenn wir mitten im Dunkel der Nacht stehen, nicht glauben und vom Gefühl her einfach nicht erfahren. Und mitten im tiefsten Dunkel hilft es uns auch nicht, wenn uns jemand erzählt, dass bald der neue Tag anbrechen und das Licht die Oberhand gewinnen wird. Das kennen jene besonders, die im Trauerprozess, in schwerer Krankheit, in totaler Vereinsamung, in erdrückender Sinnleere oder in Verlassenheitsängsten stehen.</p>
<p>Sollen wir also das Bild vom anbrechenden Morgen auf dem Hintergrund der dunklen Nacht (z.B. in der Begleitung) gar nicht ansprechen? Oh doch! Nur nicht als Vertröstung, als schnellen Ratschlag oder Hinweis ohne eigene Empathie.</p>
<p>Ich habe in dunklen Nächten schwerer Krankheit Nächte erlebt, in denen mir nichts vom anbrechenden Morgen in den Sinn gekommen ist, aber ebenso Nächte, wo mir die Erwartung des neuen Morgens Kraft zum Durchhalten und Ertragen geschenkt hat.</p>
<p>Eine gute Basis kann sein, im Alltag immer wieder einmal den Morgen bewusst zu erleben: z.B. für einige Minuten den Sonnenaufgang bestaunen; den neuen Morgen in Dankbarkeit begrüßen; eine kleine Morgenmeditation gestalten; die frische Morgenluft bewusst einatmen oder den Morgentau spüren. Solche und ähnliche wiederkehrende Rituale aus bewusstem Innehalten können sich in mir einprägen und mir so vertraut werden, dass ich auch auf sie zurückgreifen kann, wenn ich im Dunkel der Nacht bin.</p>
<p>Mir hilft auch, wenn ich am Abend den Tag bewusst beende und dabei einige Momente benenne, für die ich danken möchte. Das nimmt manche Last des Tages weg. Auch die Versöhnung mit all dem Erlebten bringt Erleichterung. Und die Bitte in der Meditation, dass die Nacht bei allem Dunkel gut werden möge.</p>
<p>Grundsätzlich stehen wir natürlich auch immer vor der Herausforderung, uns mit der Polarität des Lebens und im Leben anzufreunden. Dunkel und Licht sind nun einmal, auch symbolhaft, die beiden Pole, die in Spannung zu einander stehen, sich wechselseitig bedingen und Lebendigkeit bewirken. Nur auf dem Hintergrund der Nacht können wir den Tag erfahren. Das Dunkel der Nacht ermöglicht es uns, den Sternenhimmel zu bewundern. Und die Mitte der Nacht gebiert praktisch den anbrechenden Morgen, der uns das Licht schenkt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>VOR UNS LIEGT EIN NEUER MORGEN</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Wach auf!<br /></strong>Der Zenit der Nacht ist überschritten!<br />In mir pulsiert schon das Leben.<br />Unbändige Hoffnung durchströmt mich.</p>
<p><strong>Wach auf! </strong></p>
<p>Ein neuer Morgen bricht an.<br />Ich spüre seine ersten Strahlen.<br />Unbekannte Begeisterung treibt mich.</p>
<p><strong>Wach auf!</strong></p>
<p>Tau besonderer Art benetzt die Erde.<br />Ich möchte sie frisch noch berühren.<br />Eigenartiger Tatendrang bewegt mich.</p>
<p><strong>Wach auf!</strong></p>
<p>Die Luft ist gereinigt und würzig.<br />Mich verlangt sie zu atmen.<br />Befreiung wartet auf mich.</p>
<p><strong>Wach auf!</strong></p>
<p>Es gilt Abschied zu nehmen vom Alten,<br />um gemeinsam und von Beginn an</p>
<p><strong>DEN NEUEN MORGEN ZU ERLEBEN!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/franz-schmatz-im-augenblick-die-ewigkeit/">Im Augenblick die Ewigkeit, Mitten im Leben sein</a>. EFFATA Verlag, S.27)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-04/">Die Mitte der Nacht ist der Anbruch des neuen Tages</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verletzlichkeit in Stärke wandeln (lassen?)</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-03/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 04:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.effata.at/?p=1545</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-03/">Verletzlichkeit in Stärke wandeln (lassen?)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_8 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Diesmal möchte ich sehr persönlich werden. Warum? Weil ich Ihnen gerne glaubwürdig einige Impulse zum Thema „Leiderfahrung“ anbieten möchte. Für viele bietet sich dieses Thema im Zugehen auf das Osterfest an. Noch viel mehr natürlich für jene, die gerade in einer Leiderfahrung unterwegs sind.<br />Wie schon öfters in meinem Leben war ich in den letzten Monaten in sehr dichter Form mit Krankheit konfrontiert: mehrere Eingriffe unter Narkose und dann zwei größere Operationen. Eine davon war besonders herausfordernd, weil sie die Luftröhre betraf.</p>
<p>Wie ging ich damit um? Aus früheren ähnlichen Erfahrungen habe ich gelernt, nicht gegen die Situation anzukämpfen, mich nicht der „Warum ich“ – Frage zu widmen, nicht ins Jammertal zu schlittern und mich nicht den Vertröstungen auszuliefern, sondern das Ganze als existenzielle Herausforderung zu sehen, der ich mich zu stellen habe und dies auch tun möchte. Dabei dürfen auch Ängste, Sorgen und Schwächephasen ihren Platz haben.</p>
<p>Mir haben auch diesmal zwei bewusste Entscheidungen viel geholfen:</p>
<ol>
<li>Ich möchte meine schmerz- und leidvolle Situation als Zeichen meiner Verletzlichkeit, Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit (die zum Menschsein gehören) sehen und dies, wo ich kann, gestalten und wo dies nicht geht, kreativ ertragen und so alles zu einer existenziellen Stärke werden lassen.</li>
<li>Ich möchte meine leidvolle Situation auch als Anruf und Einladung meines Lebens deuten und gut hinhorchen, was mir mein Leben dadurch sagen möchte.</li>
</ol>
<p>All das nimmt den dunklen Stunden nicht die Dunkelheit, aber es gibt dem Licht die Chance, in die Dunkelheit hinein zu strahlen. Wie im Leben insgesamt, vertreibt ja das Licht die Dunkelheit nicht, aber es erhellt sie. Das ist die Polarität, die alles Leben kennzeichnet.</p>
<p>Natürlich ist es ein Segen und eine unvergleichliche Hilfe, in so schweren Situationen in eine Liebesbeziehung eingebettet zu sein, die meine Frau und mich schon seit über 50 Jahren trägt, stärkt und jeden Tag neu mit tiefer Dankbarkeit erfüllt.</p>
<p>Ich schreibe diese Zeilen nicht, um jenen, die gerade in leidvollen Erfahrungen stehen, Anweisungen zu geben oder gar aufzuzeigen, wie es geht. Aber vielleicht kann es eine stärkende Ermutigung sein, den eigenen Weg der Gestaltung und des Aushaltens zu suchen und diesen Weg unbeirrt zu gehen. <br />Die Verletzlichkeit und Zerbrechlichkeit in unserem Menschsein macht uns solidarisch. Der Umgang mit ihr kann nur persönlich entschieden und gestaltet werden.</p>
<p>Mein Leben „mutet sich mir zu“! Meine Antwort darauf möchte ich geben, so gut ich kann. Gleichzeitig werde ich durch diese Erfahrungen gestärkt, um anderen Menschen in leidvollen Situationen mit vertiefter Empathie zu begegnen, sie noch umfassender wahrzunehmen und ihnen noch aufmerksamer zuzuhorchen. So können wir gemeinsam Ausschau nach Wegen der Heilung halten. Gehen muss diese Wege natürlich eigenverantwortlich jeder und jede für sich. Begleitung wird dabei ein Wechselspiel von Geben und Empfangen.</p>
<p style="text-align: center;">TROTZDEM</p>
<p style="text-align: center;">Ich kann nicht mehr, schreit es in mir. <br />Und trotzdem stehe ich auf <br />pack meinen Rucksack. Öffne die Tür <br />und trete ins Freie.<br />Die Weite lockt, doch kein Weg in Sicht.<br />Und trotzdem gehe ich<br />Schritt für Schritt meinen Pfad <br />einen pfadlosen Pfad.</p>
<p style="text-align: center;">IMMER WIEDER</p>
<p style="text-align: center;">Wieder und wieder falle ich ins Loch. <br />Sehe nur noch Dunkelheit und Not.<br />Kein Stern in der Nacht <br />der mir leuchtet auf meinem Weg. <br />Trostlos, kalt und leer fühlt sich mein Herz.<br />Bitterkeit in meiner Kehle hält mich stumm.<br />Die Schreie verhallen in mir. <br />Bis es aufbricht, ausbricht.<br />Anbricht der Tag. Die Sonne erscheint <br />der Himmel sich öffnet, die Weite <br />das Licht mich erleuchtet und <br />mich zum Leben wiedererweckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/worauf-warten-wir-leben-ist-jetzt/">Worauf warten wir? Leben ist jetzt!</a> EFFATA Verlag, S. 139 – 140.)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-03/">Verletzlichkeit in Stärke wandeln (lassen?)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zeit für Spaß!</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-02/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 08:23:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.effata.at/?p=1523</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-02/">Zeit für Spaß!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_9 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es ist Faschingszeit! Zeit für Spaß, für Ausgelassenheit, Zeit der Bälle, Faschingsfeiern und Faschingsumzüge!</p>
<p>Es ist Zeit für Spaß! Gut so! Viele schlüpfen in andere Rollen und trauen sich (mitunter unter dem Schutz der Maske) auch anders zu sein als gewohnt, und den eigenen Grenzraum so zu zu erweitern.</p>
<p>Allen, die diese Zeit mit viel Spaß genießen können, sei dies gegönnt! Es braucht diesen Kontrast in einer oft von der Schwere des Lebens geprägten Zeit. Und wenn es gelingt, aus dieser Zeit des Spaßes Lebensfreude, Lebensmut und Lebensimpulse mitzunehmen, dann umso besser!</p>
<p>Trotzdem ist diese Zeit des Spaßes nicht allen gegönnt. Vielen ist der Spaß vielleicht schon länger vergangen, weil Sorgen, Nöte, Schicksalsschläge, Krankheit, Leid, Vereinsamung und Trauer und auch Belastungen aller Art belasten.</p>
<p>Gott sei Dank gibt es ein Geschenk, das allen offen steht, jenen, die Spaß haben können und jenen, denen der Spaß vergangen ist, nämlich das Geschenk der FREUDE.</p>
<p>Spaß und Freude haben beide ihre Bedeutung in unserem Leben, obwohl sie sich deutlich voneinander unterscheiden. Letzteres kommt auch in der Sprache zum Ausdruck: wir sagen „Spaß haben“ und „in der Freude sein“.</p>
<p>Ich wurde in all den Jahren oft gefragt, ob mir die Begleitung von sterbenden oder trauernden Menschen immer noch Spaß macht. Meine Antwort: Spaß macht es mir nicht, aber es bereitet mit viel Freude.</p>
<p>Wenn Schweres auf uns lastet, hört sich in der Regel der Spaß auf, aber die Freude geht deswegen nicht, wenn wir für sie offen sind und bleiben.</p>
<p>Leiderfahrung und Freude schließen sich nicht aus. Vor allem dann nicht, wenn wir eingeübt haben, der Freude Raum in unserem Sein zu geben!</p>
<p>Das erlebe ich in meinen Begleitungen von Menschen im Leid, in der Krankheit, in der Trauer und auch im Sterben immer wieder neu. Die Freude als inneres Geschenk bleibt, weckt Heilungskräfte, stärkt den Mut und schenkt Zuversicht!</p>
<p>Es ist gut, Spaß zu haben, wenn die Möglichkeit gegeben ist. Aber es ist ebenso wichtig, unser ganzes Sein zu öffnen, damit die Freude in uns einkehren und bleiben kann, in guten und in schweren Tagen.</p>
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<h3 style="text-align: center;">SPASS – FREUDE</h3>
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<p style="text-align: center;">Spaß haben macht Freude,<br />Freude empfinden kann Spaß machen.</p>
<p style="text-align: center;">In der Freude kann ich immer sein,<br />Spaß haben ist Luxus.</p>
<p style="text-align: center;">Die Freude hält ihr Wort,<br />der Spaß spielt mit den Wörtern.</p>
<p style="text-align: center;">Es gibt Zeiten für Spaß und Zeiten für Freude.<br />Und es gibt Zeiten für Spaß und Freude.<br />Wenn der Spaß aufhört, muss nicht auch die Freude gehen.<br />In einer Spaßgesellschaft hört der Spaß auf,<br />wenn Trennung, Leid und Schmerz sich einstellen.<br />In den Herzen ganzheitlich lebender Menschen<br />bleibt die Freude auch dann treue Begleiterin.</p>
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<p>(aus: <a href="https://www.effata.at/produkt/worauf-warten-wir-leben-ist-jetzt/">Stephanie und Franz Schmatz, Worauf warten wir? Leben ist jetzt!</a>, EFFATA Verlag, S. 155.)</p></div>
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