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	<description>Stephanie J. Schmatz</description>
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		<title>Mit Vergangenheit versöhnen, um jetzt leben zu können</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-13/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 08:06:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Vergangenheit versöhnen, loslassen und im Jetzt leben: Wie Versöhnung neue Freiheit und Verantwortung für die Gegenwart schenkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-13/">Mit Vergangenheit versöhnen, um jetzt leben zu können</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wandern Sie mit Ihren Gedanken und Gefühlen auch sehr oft in die Vergangenheit? Mir jedenfalls fällt auf – nicht nur in den psychotherapeutischen Begleitungen – wie viele Menschen sich übermäßig viel ihrer Vergangenheit zuwenden und dort verharren.</p>
<p>Natürlich macht es Sinn, von Zeit zu Zeit etwas aus der Vergangenheit aufzugreifen, zu analysieren und klarzustellen. Dazu gehören wesentlich die Fragen: Kann ich aus diesen Erfahrungen etwas lernen? Nehme ich mir aus dem Erlebten eine Einladung zur Veränderung mit? Soll ich aus den Erfahrungen etwas in meinen Wertvorstellungen hinterfragen? Möchte ich aus einer Schulderfahrung in bestimmten Lebensbereichen einen Erneuerungsprozess einleiten? Will ich jemanden wenigstens jetzt um Vergebung bitten?</p>
<p>All das braucht keine endlosen grübelnden Überlegungen und Analysen, sondern klare, mutige, prägnante und selbstkritische Betrachtung – immer unter dem Kriterium, dass ich in der Vergangenheit nichts verändern, nichts hinzufügen und nichts wegnehmen kann. Einziger Sinn einer ehrlichen und mich erneuernden Vergangenheitsbetrachtung ist die Versöhnung mit der Vergangenheit.</p>
<p>Versöhnung bedeutet in diesem Zusammenhang, zu meinen Erfahrungen zu stehen, sie zu bestätigen, als für mich bedeutsam einzustufen, sie dann in das Gesamte meiner Lebensgeschichte zu integrieren, und sie dort gut aufgehoben zu wissen. Und dann kann ich meine Vergangenheit sein lassen.</p>
<p>So kann ich mich von Altlasten befreien und brauche sie nicht existenziell mit mir „herumschleppen“. Was versöhnt ist, brauche ich nicht weiter zu beklagen und ich erspare mir und anderen, das Jetzt wegen ständiger Fixierungen auf Altlasten, zu versäumen. Hätte ich….wäre ich…..wenn es doch anders gekommen wäre……sind alles Leerformeln, die mich von der Verantwortung für die Gegenwart ablenken und mir kostbare Lebensenergie rauben.</p>
<p>Flucht in die Vergangenheit ist oft Verweigerung, Verantwortung für die Gegenwart zu übernehmen. Versöhnung mit der Vergangenheit dagegen schenkt Energie, Freiheit und Gestaltungsraum für die Herausforderungen des Jetzt. Und wenn Schuld aufgeladen wurde, ist es heilsamer aus ihr zu lernen und mir zu verzeihen, statt endlos in Schuldgefühlen zu versinken und dadurch entkräftet an der geschenkten Gegenwart schuldig zu werden. Viktor Frankl hat uns in den Vorlesungen beim Thema Schuld öfters ein Bild mitgegeben, das ich sehr hilfreich finde: In der Natur können wir den Mist als Dünger einsetzen, sodass der Mist auch zur späteren Frucht beitragen kann. Das ist für mich Einladung, mich im Rückblick nicht auf den Mist, also die Schuld zu fixieren, sondern das Fruchtbarwerden im Auge zu haben und zu fördern.</p>
<p>Das JETZT möchte aus Versöhnung, Freiheit, Verantwortung und Dankbarkeit heraus gelebt, gestaltet und erfahren werden. Diese Präsenz schenkt uns Lebens- und Sinnerfüllung, letztlich auch aus dem Wissen, dass zum Leben die Polarität, also die Spannung zwischen Licht und Dunkel wesentlich gehört.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Perlen der Erinnerung</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p style="text-align: center;">Ich bin eine Perlensammlerin. <br />Ich habe eine Perlenkette. <br />Eine Kette der Erinnerung. <br />Jede Perle erzählt eine Geschichte. <br />Ich trage meine Kette immer bei mir <br />kann jederzeit eine Perle betrachten <br />und eine Erinnerung wachrufen.</p>
<p style="text-align: center;">Eine bunte Kette, meine Kette <br />der Erinnerungen. <br />Jede Perle in einer besonderen Farbe. <br />Ein ganzer Regenbogen<br />mit vielen Zwischentönen. <br />Nicht alle Perlen glänzen  <br />manche sind dunkel und dumpf.</p>
<p style="text-align: center;">Die hellen, glänzenden Perlen <br />betrachte ich natürlich gerne. <br />Die dunklen sind gut eingereiht <br />auf meiner Kette, doch <br />sie fallen weniger auf.</p>
<p style="text-align: center;">Manche Perlen habe ich poliert <br />an manchen poliere ich <br />immer noch, immer wieder. <br />Ich möchte sie gerne glänzen machen <br />aber es will mir nicht gelingen. <br />Ich muss sie wohl belassen und <br />annehmen wie sie sind.</p>
<p style="text-align: center;">Ich bin eine Perlensammlerin <br />deshalb werde ich weiter sammeln <br />es ist noch Platz für Perlen <br />auf meinem Lebensfaden. <br />Ich träume von Perlen und Farben <br />die sich mir noch nicht gezeigt <br />die noch warten, von mir <br />entdeckt zu werden.</p>
<p style="text-align: center;">Ein interessantes, buntes Leben <br />ist mein Traum. </p>
<p style="text-align: left;">(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/worauf-warten-wir-leben-ist-jetzt/">Worauf warten wir? Leben ist Jetzt!</a> EFFATA Verlag, S.185/186).</p></div>
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		<title>Begleitung &#8211; ein Wechselspiel von Geben und Empfangen</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-12/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 03:10:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über Vertrauen, Präsenz, Verletzlichkeit und das Wechselspiel von Geben und Empfangen in einem achtsamen Miteinander.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-12/">Begleitung &#8211; ein Wechselspiel von Geben und Empfangen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wie würden Sie Begleitung charakterisieren? Haben Sie persönliche Erfahrungen mit Begleitung?</p>
<p>Nach meiner Wahrnehmung werden Versorgung und Begleitung sehr oft nicht unterschieden. In der Versorgung geht es darum, dass eine Fachfrau oder ein Fachmann andere, die es benötigen, mit der vorhandenen Fachkompetenz, dem erworbenen Wissen, den eingeübten Fähigkeiten und aus einem Auftrag heraus mit entsprechender Verantwortung versorgt. Wenn zum Beispiel Patienten fragen, warum die Pflegeperson den Verband so und nicht anders anlegt, wird diese eine fachgerechte erklärende Antwort geben. Es ist ihre Kompetenz und sie weiß, wie der Verband richtig anzulegen ist.</p>
<p>In der Begleitung haben wir eine ganz andere Dimension. Begleitung deute ich als Weg-geleit. Ich gehe also mit einem Menschen ein Stück des Weges mit, wenn wir beide Vertrauen zueinander haben und es beide wollen. Denken Sie zum Beispiel an Menschen im Leid, in der Krankheit, in der Trauer oder in einer Verzweiflungssituation. Die ständigen Warum-fragen und Sinn-fragen dieser Menschen sind höchst berechtigt. Aber Begleitung heißt nicht, dass ich, wie bei der Versorgung einfach Antworten gebe. Ich weiß diese ja auch für den betroffenen Menschen nicht. Begleitung im Sinn von Weg-geleit bedeutet, wir suchen gemeinsam nach jetzt möglichen Wegen und gehen sie ein Stück weit gemeinsam, ohne zu wissen, was uns erwartet. Die Entscheidung über den Weg, das Tempo, die Rast oder auch das Ziel im gemeinsamen Unterwegssein treffe nicht ich, sondern der betroffene Mensch. Ich gehe mit, halte und stütze, nehme gut wahr, horche gut zu und bin ganz einfach da (also präsent)! Eine schnelle Antwort, ein Ratschlag oder gar ein billiger Trost würden alles nur verschlimmern.</p>
<p>Meine Aufgabe im Weg-geleit ist es, ganz bei mir und ganz beim begleiteten Du zu sein, echt, klar und sehr einfühlsam, ohne aber ins Mitleiden zu fallen. Und ich soll fähig bleiben, nicht nur die Ohnmacht des begleiteten Menschen auszuhalten, sondern auch meine eigene. Das verbindet uns solidarisch. Außerdem fordert mich der gemeinsame Weg heraus nicht nur die Verletzlichkeit des begleiteten Menschen gut wahrzunehmen, sondern wie in einem Spiegel auch mit der eigenen Verletzlichkeit konfrontiert zu werden und diese nicht zu verdrängen.<br />Wenn ich mich in dieser Grundhaltung im Weg-geleit einbringe, dann ereignet sich sehr oft etwas, das zutiefst berührend und ermutigend ist: ich erlebe auch selber Begleitung als Prozess des Gebens und Empfangens. Und wenn wir das beide erleben, ist das eine Erfahrung, aus der viel Heilungskraft strömt. Ich selber frage mich in und nach Begleitungen oft voller Dankbarkeit: wer hat eigentlich jetzt wen begleitet?</p>
<p>Ich spreche selber nicht gerne von Geben und Nehmen, sondern von Geben und Empfangen. Beim „Nehmen“ bin ich schnell wieder in der Erwartungshaltung oder in der Berechnung, beim Empfangen bleibe ich offen für das Beschenkt-werden.</p>
<p>So betrachtet ist die Versorgung eher eine Dienstleistung, die Begleitung hat ihre Mitte von vornherein in der liebevollen Zuwendung.</p>
<p>Viele sagen, das Schweigen in der Begleitung sei die fehlende Sicherheit und Ungewissheit darüber, was uns erwartet. Ich kann es aber auch so sehen, dass genau das jeden Prozess der Begleitung so einmalig und einzigartig macht. Genau das verhindert Routine und Oberflächlichkeit und sorgt für Originalität. Keine Begleitung gleicht der anderen und ich weiß nicht, wie es geht, was uns erwartet und wie es ausgeht. Das eröffnet die Möglichkeit, dass sich etwas „ereignen“ kann.</p>
<p>Entscheidend ist in der ganzheitlich gestalteten Begleitung nicht der messbare Erfolg oder das herkömmlich gemeinte Gelingen, sondern dass wir uns in ein echtes, ehrliches, achtsames und liebevolles Miteinander-unterwegs-sein einlassen. So kann Begleitung zum Segen für beide Seiten werden, für die Begleiteten und für die Begleitenden und das in Wechselseitigkeit.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Begleitung</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p style="text-align: center;">Du begleitest mich  <br />ich gehe nicht mehr allein <br />durch die Nacht <br />fühl mich nicht mehr allein <br />mit meinem Schmerz. <br />Du hörst mein Klagen  <br />versuchst zu verstehen <br />lässt mich sein wie ich bin.  <br />Gibst keine Antwort <br />auf nicht gestellte Fragen. <br />Aus deinem Schweigen <br />spricht Güte <br />und das gibt mir Mut. <br />Welch ein Segen <br />für mich.</p>
<p>(Stephanie Schmatz)</p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Nicht aussteigen, sondern ins Leben einsteigen!</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-11/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 05:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kleine Schritte statt radikaler Ausstieg: Entdecken Sie Lebensqualität und neue Begeisterung durch bewusste Gestaltung des Alltags.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wenn – vor allem in Krisensituationen – Veränderungen in der Lebensgestaltung oder in Wertvorstellungen anstehen, kommt oft als Reaktion: „Da müsste ich Aussteigerin bzw. Aussteiger werden!“. Oder auch: „Wenn ich genug Geld hätte, würde ich auf eine Insel ziehen und dort das Leben genießen!“. Mit diesen Ausreden kann man dann das gewohnte Leben ohne Veränderungen weiterführen. In Wirklichkeit geht es aber nicht um das Aussteigen, sondern um das Wagnis ins Leben einzusteigen, endlich mit dem Leben zu beginnen.</p>
<p>Natürlich ist in unserem Leben und in unserem Alltag vieles vorgegeben, das wir nicht einfach ändern können. Trotzdem bleibt uns immer noch ein gewisser Freiraum für Gestaltung. Allein das Erkennen und Nützen dieses Freiraums würde unsere Lebensqualität erhöhen, Stress reduzieren und uns neue Lebensperspektiven eröffnen.</p>
<p>Eine gute Übung kann es sein, immer wieder einmal ein sogenanntes „Tagesprotokoll“ zu schreiben. Das heißt, ich setze mich am Abend (z.B. statt dem Fernsehen) hin und schreibe in aller Ruhe auf, was ich an diesem Tag erlebt und getan habe. Damit habe ich gleich einmal einen guten Überblick, wofür ich die kostbare Lebenszeit dieses mir geschenkten Tages eingesetzt habe. Gleichzeitig habe ich, von mir selber geschrieben, meine Sinn- und Wertordnung vor mir liegen, also was es mir wert ist, dass ich dafür meine kostbare (begrenzte) Lebenszeit verwende (bzw. auch vergeude). Ein beachtlicher Teil werden natürlich Verpflichtungen und Aufgaben in Beruf, Familie und dergleichen sein, die den Alltag bestimmen. Dann bleibt aber sicher immer noch ein Zeitkontingent, über das ich selber frei verfügen kann. Wie bin ich damit umgegangen? Habe ich Zeit auch für mich genutzt, zum Innehalten, für einen Spaziergang in der Natur, für ein kulturelles Erleben, zum Vertiefen von Begegnungen, für spirituelle Erfahrungen, zur Meditation, zum Erleben von Stille, zum Lesen, zum Musikhören…</p>
<p>Genau hier beginnt der Einstieg ins Leben! In der Regel geht es nicht um radikale Veränderungen, sondern um kleine Schritte des ehrlichen Aufsuchens von „Lebensoasen“, die uns wachrütteln, zu uns selber führen, Freiheit entdecken lassen und uns auf den Geschmack guten und qualitätsvollen Lebens bringen. Diese neue Lebensbegeisterung durchbricht nicht nur den verordneten „Ernst“ des Lebens, sondern lässt uns kreativ werden, das Leben in dem uns gegebenen Freiraum originell und vielleicht sogar spielerisch zu gestalten. Denken wir nur daran, wie viel Zeit Menschen heute mit dem (oft unreflektierten) Konsum von Medien verbringen. Nein, wir müssen nicht zu gequälten Sklaven des von allen Seiten Vorgegebenen werden. Wir haben mehr Freiheit, als uns eingeredet wird oder wir uns selber einreden. Die Floskel, „das ist eben heute so“ kann ich für mich jederzeit löschen und so in die Selbstverantwortung gehen.</p>
<p>Das Leben selber, mein Leben lädt mich ein, es intensiv und jetzt zu leben. Manchmal ertönt diese Einladung sehr laut (v.a. in Krisensituationen), in der Regel aber sehr leise. Wenn ich das Hinhorchen einübe, werde ich es hören. Und dann darf ich mich entscheiden! Und natürlich auch selber die Verantwortung übernehmen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Ins Leben einsteigen</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p style="text-align: center;">Bin ich ins Leben eingestiegen?<br />Wie weit bin ich eingestiegen? <br />Was bedeutet es, ins Leben einsteigen? <br />Worauf lasse ich mich ein, wenn ich ins Leben einsteige? <br />Was hält das Leben für mich bereit?</p>
<p style="text-align: center;">Welche Türen sind offen, laden mich ein? <br />Das Leben lädt mich ein, es wartet auf mich! <br />Aufwachen, wahrnehmen, hören, sehen <br />die Angebote, die Geschenke <br />die Fülle, den Reichtum des Lebens!</p>
<p style="text-align: center;">Die Natur lädt zum Wandern ein  <br />das Wasser zum Schwimmen  <br />der Berg, ihn zu besteigen  <br />die Herausforderung, sie zu bezwingen.</p>
<p style="text-align: center;">Mein Kind will gesehen, gehört werden <br />wahrgenommen, angenommen und geliebt.  <br />Meine Aufgabe will erkannt und erfüllt <br />die Fragen wollen beantwortet werden.</p>
<p style="text-align: center;">Bleib nicht untätig, wo Handlungsbedarf  <br />schweige nicht, wenn du reden sollst <br />steh auf, tritt kraftvoll auf, setz dich ein<br />sei zur rechten Zeit am rechten Platz!</p>
<p style="text-align: center;">Bleib nicht im Dunkel sitzen  <br />wenn draußen die Sonne scheint! <br />Das Leben lädt dich ein – steig ein! </p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/stephanie-und-franz-schmatz-umarme-das-leben/">Umarme das Leben</a>, EFFATA Verlag, S.188)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-11/">Nicht aussteigen, sondern ins Leben einsteigen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Entdeckung der Stille als Kraftquelle</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-10/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 04:24:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Entdecken Sie die Kraft der Stille: Warum bewusstes Innehalten neue Energie, Zuversicht und innere Stärke schenkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-10/">Die Entdeckung der Stille als Kraftquelle</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>​Eine Kernfrage die ich in den therapeutischen Begleitungen meinen Patientinnen und Patienten stelle, ist die Frage: Wie oft gehen Sie bewusst in die Stille?</p>
<p>Viele verunsichert diese Frage und darauf folgen oft verlegenes Schweigen, fragende Blicke oder auch Kopfschütteln. Dann kommen meist Rechtfertigungen, wie: Dafür habe ich keine Zeit! Stille halte ich nicht aus! Oder auch: Da bin ich zu sehr im Stress!</p>
<p>Und Sie? Wie halten Sie es mit der Stille? Ist sie Ihnen vertraut? Suchen Sie die Stille regelmäßig bewusst auf? Haben Sie die unerschöpfliche Kraft, die aus der Stille fließt vielleicht auch schon entdeckt?</p>
<p>Stille nicht als Pflichtübung zwischendurch gedacht, sondern aus einem Bedürfnis, das aber zur Verwirklichung ein Übergangsrituale braucht: bewusst unterbrechen, innehalten, bei mir selber ankommen, ganz in der Gegenwart sein und mich dann öffnen, damit Stille sich ereignen kann. Ich bereite also der Stille gute Rahmenbedingungen. Stille ist nämlich nicht nur Abwesenheit von Lärm, sondern ein umfassendes Ereignis, das mein Wahrnehmen erweitert und vertieft und mein ganzes Sein berühren will. Die Stille macht mich zum horchenden und staunenden Menschen und lädt mich zu einer Entdeckungsreise ein, auf der ich Leben, auch mein Leben in neuen Dimensionen erfahren und so Horizonterweiterung erleben darf. Stille ist also ein dynamisches und kreatives Ereignis mit neuen Lebenseinladungen, das neue Energie, Mut, Heilkraft und Zuversicht schenkt.</p>
<p>Die Stille ist ein besonderes Gut! Sie kann nicht einfach herbeigeführt oder gar erzwungen werden. Das wäre eine „leb-lose“ Stille, leer und erdrückend. Stille möchte eingeladen sein und sie möchte sich ausbreiten und uns durchwirken dürfen. So hilft mir die Stille, mich selber zu erfahren, Selbstwert zu erleben und Empathie-fähig zu werden. Sie taucht die Wirklichkeiten in ein anderes Licht, gibt dem Leben Farbe, erhellt das Dunkel auf den Lebenswegen und wird zur Energiequelle, die die Polarität des Lebens gestalten und aushalten hilft.</p>
<p>Der Lärm deckt zu und verführt zur Verdrängung, die Stille deckt auf und ermutigt, die Herausforderungen als Chance wahrzunehmen. Wer die Stille einmal zu schätzen gelernt hat, wendet sich ihr immer wieder zu, wie die Sonnenblume sich der Sonne zuwendet, um Licht für Wachstum zu empfangen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Einladung an die Stille</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p style="text-align: center;">Komm zu mir, es ist noch Platz<br />zieh ein in meinen Raum<br />der ist zwar groß, ist hoch und weit<br />doch Ruhe ist hier kaum.</p>
<p style="text-align: center;">Im Treiben des Alltags<br />bist du im Dunkel<br />des Unbewussten.<br />Und doch bist du da.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wenn es ganz still ist</strong><br />ganz still um mich, ganz still in mir<br />wenn meine Hände ruhn und auch mein Geist<br />dann beginnt mein Herz zu sprechen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/franz-schmatz-im-augenblick-die-ewigkeit/">Im Augenblick die Ewigkeit</a>, EFFATA Verlag, S.80 u. 81)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-10/">Die Entdeckung der Stille als Kraftquelle</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dankbarkeit</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-09/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 08:36:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.effata.at/?p=1650</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine inspirierende Einladung, im Augenblick zu verweilen: Wie wir durch bewusstes Erleben innere Ruhe, Lebendigkeit und Sinn erfahren können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-09/">Dankbarkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ein „Danke“ ist schnell gesagt! Aber wie viel Wirksamkeit steckt in dem so oft ausgesprochenen Wort? Wie oft kommt es wirklich aus dem Herzen?</p>
<p>Mir scheint, dass es heute weithin ein Defizit an echter und tiefer Dankbarkeit gibt. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass einerseits vieles selbstverständlich, und andererseits das Anspruchsdenken sehr ausgeprägt ist. Und die Erfahrung von „Verwiesenheit“ ist auch seltener geworden. Sie wurde abgelöst von der Einstellung „das steht mir zu!“ Damit wird auch die Grundhaltung der Dankbarkeit seltener.</p>
<p>Abgesehen vom Erleben in der eigenen Beziehung, erlebe ich die tiefsten Formen der Dankbarkeit in den Begleitungen von Menschen in Grenzsituationen des Lebens, und ganz besonders in der Begleitung von sterbenden und trauernden Menschen. Eine unvergleichlich berührende und tiefgehende Dankbarkeit darf ich erfahren, wenn zum Beispiel eine sterbenskranke Frau, die sich kaum noch bewegen kann, versucht, mich mit letzter Kraft zu umarmen. Oft mit den begleitenden Worten wie „ich möchte es noch alleine schaffen“. Dabei kommt Dankbarkeit wirklich aus der Tiefe des Herzens &#8211; spontan, ehrlich, echt und ohne Berechnung. Und es entsteht eine Brücke von Herz zu Herz. Es braucht Bereitschaft vom Gebenden und Empfangenden, dass Dankbarkeit auf beiden Seiten zur Quelle der Freude und Erfüllung werden kann.</p>
<p>Ich halte es für angebracht, öfter bewusst wahrzunehmen, wie es um die Grundhaltung der Dankbarkeit bei uns steht, wenn wir das Wort „Danke“ verwenden.</p>
<p>Eine gute Einübung kann sein, eine Zeit lang ein „Tagebuch der Dankbarkeit“ zu führen. Ich empfehle es manchmal Menschen in der psychotherapeutischen Begleitung, wenn sie mir erklären, dass sie in ihrem Leben nichts (mehr) finden, wofür sie dankbar sein sollten. Da gibt es oft schon nach kurzer Zeit überraschtes Erstaunen.</p>
<p>Auflebende Dankbarkeit lässt so manches in einem anderen Licht erscheinen, kann neue Perspektiven eröffnen und bringt schrittweise wieder Freude und Zuversicht ins Leben. Echte Dankbarkeit kommt aus dem Inneren und öffnet mich nach außen. Das eröffnet mir nicht nur neue Horizonte, sondern lässt mich auch Zufriedenheit erleben.</p>
<p>Das Kriterium für die Qualität und damit die Wirkung der Dankbarkeit ist klar: antrainierte, verordnete und erwartete Dankbarkeit bleibt von der Wirkung her leer. Spontane und vom Herzen herkommende Dankbarkeit schenkt Erfüllung, auch deshalb, weil sie nichts erwartet und zu nichts verpflichtet. So betrachtet erfahren wir echte Dankbarkeit nicht nur als Quelle der Freude, sondern auch als „Tochter“ der Liebe.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Ein Gebet</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p>Lass mich sehen die vielen kleinen Dinge <br />für die mein Herz dankbar ist!   <br />Lass mir aufsteigen dieses Gefühl   <br />bis in den Kopf, das Hirn, den Geist, <br />dass ich es bewusst wahrnehmen</p>
<p>Und „Danke!“ sagen kann.  <br />Ein Loblied will ich singen  <br />für all das Schöne, das da ist. <br />Es gibt so viel, für das ich dankbar bin  <br />mein Herz, mein  Körper dankbar ist. <br />Nur oft ist es mir so wenig bewusst.  <br />Mach mich sehend, weck mich auf!</p>
<p>Mein ganzes Leben soll ein Danklied sein</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/worauf-warten-wir-leben-ist-jetzt/">Worauf warten wir? Leben ist jetzt!</a> EFFATA Verlag, S.32)</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-09/">Dankbarkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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		<title>Verweile Augenblick! Verweile doch du im Augenblick!</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-08/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 05:41:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine inspirierende Einladung, im Augenblick zu verweilen: Wie wir durch bewusstes Erleben innere Ruhe, Lebendigkeit und Sinn erfahren können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-08/">Verweile Augenblick! Verweile doch du im Augenblick!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es gibt Momente, die uns so beeindrucken, berühren, ergreifen und erfüllen, dass wir sagen möchten „Bleib Augenblick“! Kaum gedacht, ist eben dieser Augenblick schon in die Vergangenheit eingebettet. Er kommt so nie wieder. Das macht seine Einmaligkeit und Kostbarkeit aus. Diese Qualität würde er verlieren, könnten wir ihn festhalten. Dann wäre er alltäglich, wiederholbar und eben nicht mehr originell. Aber wir haben eine wunderbare Möglichkeit mit dem kostbaren Augenblick anders umzugehen, nämlich nicht ihn festhalten zu wollen, sondern in ihm zu verweilen, ihn zu erleben und ihn zu verkosten. Zeitlich gesehen bleibt er deswegen nicht länger und er entschwindet genauso schnell in die Vergangenheit, aber durch das Verweilen in ihm erfahren wir ganz tief seine Qualität und die Frage nach der Quantität der Zeit, also der Dauer spielt keine Rolle mehr.</p>
<p>Um im Augenblick verweilen zu können, braucht es die Einübung in die Grundhaltung der Achtsamkeit und der Präsenz. Im Augenblick tauchen wir durch das Verweilen in das Sein ein und wir sind mitten im Sein, wodurch Zeit und Raum in den Hintergrund treten. Statt Lärm ereignet sich Stille und die Hektik wird vom Innehalten abgelöst. Horchen, Schauen, Spüren und Staunen ergreifen und erfüllen uns. Das innere Erleben wird zur sprudelnden Quelle einer unaufgeregten geschenkten Lebendigkeit. Der Begriff Glückseligkeit kommt dieser Erfahrung sehr nahe. Es braucht aber gar keine Bezeichnungen, Erklärungen und Definitionen, weil es ein Ereignis ist, geschenkt und nicht herbeigeführt. Selbst das Wort „verweilen“ bekommt eine neue Dimension.</p>
<p>Der Augenblick lädt ein. An mir liegt es, ob ich diese Einladung wahrnehme und wie ich sie gestalte. So ist es mit dem Leben insgesamt. Wenn ich aufhöre zu bestimmen, wie es zu sein hat, es zu planen und festzuhalten, wird es sich so ereignen, dass es zu „meinem Leben“ wird. All diese Erfahrungen, die Wege zur Sinnerfüllung sind, stehen nicht nur wenigen, sondern allen offen. Darin besteht offensichtlich die so oft ersehnte Gerechtigkeit. Eine Voraussetzung gibt es schon noch: die Vielfalt der Augenblicke nicht einzuschränken oder nur eine Auswahl festzulegen. Denn auch die Augenblicke unterliegen der Polarität. Das heißt, auch in „schmerzvollen“ Augenblicken können sich die „beglückenden“ Augenblicke ihren Weg bahnen und letztlich in der Erfahrung eine Einheit werden, wenn wir sie nicht trennen. Denn das Sein ist eins.</p>
<p>Verweile doch du im Augenblick! Die Einladung ergeht an mich in jedem Augenblick, oft recht leise, aber doch gut vernehmbar, wenn das Herz bereit ist, zu horchen. Im Augenblick zu verweilen, erspart uns sowohl Wehmut, als auch die Nostalgie der Erinnerung. Ich habe genug Freiheit, um mich zu entscheiden, aber mit ihr auch die Verantwortung. Leben ist Geschenk und damit auch jeder Augenblick.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Ein Augenblick Ewigkeit</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p>Berührt von der Schönheit einer Blume – ein Augenblick Ewigkeit<br />Ergriffen von der Heilkraft der Musik – ein Augenblick Ewigkeit<br />Zärtlich gehalten in den Armen meines Geliebten &#8211; ein Augenblick Ewigkeit<br />Im Erkennen meiner Würde – ein Augenblick Ewigkeit<br />Im sinnlichen Kuss – ein Augenblick Ewigkeit<br />Im zärtlichen Liebesspiel – ein Augenblick Ewigkeit<br />Im Genießen einer köstlichen Frucht – ein Augenblick Ewigkeit<br />Im Anblick eines Baumes – ein Augenblick Ewigkeit<br />Im Staunen über die Kraft der Natur – ein Augenblick Ewigkeit…</p>
<p>In einer mystischen Erfahrung – ein Augenblick Ewigkeit<br />In der Hingabe an das Sein – ein Augenblick Ewigkeit<br />In der Ahnung der Unendlichkeit – ein Augenblick Ewigkeit…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/franz-schmatz-im-augenblick-die-ewigkeit/">Im Augenblick die Ewigkeit</a>, EFFATA Verlag, S. 46)</p></div>
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		<title>Wie geht es Ihnen?</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-07/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 03:32:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum die Frage „Wie geht es Ihnen?“ mehr sein sollte als eine Floskel: Franz Schmatz schreibt über ehrliches Interesse, Zuhören, Mitgefühl und echte Begegnungen im Alltag.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-07/">Wie geht es Ihnen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Wie geht es Ihnen?“ Wie oft am Tag stellen wir jemandem diese Frage! Und wie oft wird sie täglich uns gestellt! Aber mit welcher Absicht stellen wir diese im Grunde sehr persönliche Frage? Ist sie ernst gemeint? Interessiert mich wirklich, wie es dem angesprochenen Gegenüber geht? Bin ich auch offen für eine ehrliche Antwort? Oder ist diese Frage einfach eine Art Begrüßungsformel oder gar nur eine Floskel?</p>
<p>Mich beschäftigt die Frage „Wie geht es Ihnen?“, schon länger. Ich selber möchte diese Frage weder als oberflächliche Begrüßungsformel, noch als Floskel verwenden. Mir ist immer öfter aufgefallen, dass viele, die mir diese Frage stellen, die Antwort gar nicht abwarten, sondern einfach weiterreden. Ich bekomme also überhaupt nicht die Möglichkeit, die gestellte Frage zu beantworten. Seit einiger Zeit reagiere ich darauf so, dass ich den Redefluss meines Gegenübers einmal zulasse, dann aber bemerke: Eigentlich haben Sie mir vorher eine mir sehr wichtige Frage gestellt. Wollten Sie auf Ihre Frage eine Antwort haben oder warum haben Sie mich gefragt, wie es mir geht? Die Reaktion darauf ist von Überraschung und Verlegenheit geprägt. Und häufig kommen dann schon Antworten, wie: „Stimmt, ich habe Sie ja gefragt, wie es Ihnen geht“ oder „Entschuldigen Sie, ich habe Ihnen gar nicht Gelegenheit gegeben, zu antworten“. Dann wird meist auch tatsächlich zugehört.</p>
<p>Ich finde die Frage: „Wie geht es Ihnen?“ als eine sehr bedeutsame Frage in unseren Begegnungen und sie sollte mit Ehrlichkeit und Achtsamkeit gestellt werden.</p>
<p>„Wie geht es Ihnen?“ drückt für mich aus: Ich stelle dir diese Frage, weil du mir wichtig bist. Mich interessieren deine Erfolge, dein Befinden, deine Gesundheit, aber auch deine Krise, dein Leid, deine Trauer… Ich möchte dir mit Mitgefühl begegnen. Ich bin bereit dir zuzuhören, wenn du mir etwas mitteilen möchtest. Es ist aber auch in Ordnung, wenn du mir signalisierst, dass du (jetzt) dazu nichts sagen möchtest.</p>
<p>Für mich ist die Frage „Wie geht es Ihnen?“ ein wichtiger Baustein in der Begegnung. Gerade auch dann, wenn mich eine ehrliche Antwort im Moment überrascht, emotional trifft, erschüttert oder mich ohnmächtig, unsicher, überfordert oder hilflos sein lässt. Ich darf und soll das meinem Gegenüber auch zeigen: durch Schweigen, einen Blick in die Augen, auch mit Tränen; oder auch ein behutsames Ergreifen der Hand. Das ist in schwierigen Situationen besser, als mit Ratschlägen, Erklärungen und Vertröstungen zu reagieren. Und wenn mir Freudiges mitgeteilt wird, ist es doch beglückend, die Freude zu teilen und miteinander dankbar zu sein.</p>
<p>Von Menschen, denen es gerade nicht gut geht, bekomme ich auf meine Frage nach dem Befinden schon auch Antworten, wie: „Es muss schon tun!“, „Anderen geht es noch schlechter!“ oder auch „Das interessiert doch ohnedies niemanden!“. Da ist Einfühlsamkeit  angebracht. Ich sage dann gerne: „Wenn Sie mir etwas mitteilen möchten, ich horche Ihnen gerne zu. Aber wie es für Sie stimmig ist. Ich möchte Sie nicht drängen.“ In der Regel fließen dann die Worte und oft auch die Tränen.</p>
<p>Für mich ist die Frage „Wie geht es Ihnen?“ zu wertvoll und zu bedeutsam, um einfach unbedacht, floskelhaft oder so nebenbei ausgesprochen zu werden. Und das gerade in einer Zeit, in der tiefgreifende Begegnungen, wirkliches Interesse für das DU, die Fähigkeit zum Innehalten und Zuhören, selten werden und das, obwohl sich immer mehr Menschen danach sehnen.</p>
<p>Ich möchte die Frage „Wie geht es Ihnen?“ nur dann aussprechen, wenn ich ehrliches Interesse an meinem Gegenüber habe. Und ich selber möchte, wenn ich gefragt werde, auch persönlich gemeint und ernst genommen werden. Nur dann kann ich meinerseits eine ehrliche Antwort geben und mich mitteilen. Dann fließt etwas zwischen uns (und wenn auch nur für einige Augenblicke), das guttut, Freude vertieft und, wo nötig, vielleicht ein wenig Trost schenkt.</p>
<p>Wie geht es Ihnen? An sich eine unspektakuläre Frage, aber ehrlich und achtsam gestellt, doch sehr bedeutsam und wirkungsvoll, wenn sie zur Begegnung führt. Geben wir doch dieser Frage wieder mehr Bedeutung!</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Begleitung</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p>Das Leben fordert mich zu sehr <br />mein Rucksack ist zu schwer  <br />ich bin müde <br />ich kann nicht mehr.</p>
<p>Leih mir dein Ohr, lass mich erzählen <br />gib mir die Hand, begleite mich <br />ein Stück meines Weges. <br />Der Berg ist so hoch <br />der Weg ist so steil  <br />so steinig, so mühsam <br />ich kann nicht allein.</p>
<p>Du musst mich nicht tragen <br />auch nicht nehmen die Last <br />mir genügt, wenn du zuhörst <br />mit dem Herzen bei mir bist <br />und einfach nur da bist, dann <br />kann ich auch wieder sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/stephanie-und-franz-schmatz-umarme-das-leben/">Umarme das Leben</a>, EFFATA Verlag, S. 46)</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-07/">Wie geht es Ihnen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Versag dir nicht das Glück des heutigen Tages!</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-06/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 07:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum echte Glückseligkeit nichts mit Egoismus zu tun hat und erst im Teilen mit anderen ihre volle Kraft entfaltet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-06/">Versag dir nicht das Glück des heutigen Tages!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Versag dir nicht das Glück des heutigen Tages; an der Lust die dir zusteht, geh nicht vorbei! Wer sich selbst nichts gönnt, wem kann der Gutes tun? Er wird seinem eigenen Glück nicht begegnen“ (aus dem Buch Jesus Sirach im Alten Testament, 14, 14 u. 5).</p>
<p>Ganz ehrlich: Haben Sie diesen Text in der Heiligen Schrift vermutet?</p>
<p>Die Einladung, das Glück des heutigen Tages zu genießen und das mit Lust, habe ich in meinem Aufwachsen und in meiner religiösen Erziehung nie gehört. Heute mag das für viele selbstverständlich sein, während für uns damals nicht die Glücks -und Lusterfahrung, sondern der Verzicht im Vordergrund stand.</p>
<p>Gerade heute tut es aber andererseits gut, die Glückseinladung aus dem Buch Jesus Sirach im Alten Testament ganzheitlich zu lesen. Hier geht es nicht um die heute oft angepriesene Selbstoptimierung, um Egoismus oder gar um narzisstische Verhaltensweisen auf Kosten der anderen. Der biblische Text verknüpft praktisch zwei Einladungen. Erstens im Sinne gesunder Selbstliebe gut auf sich selber zu schauen und Glückseligkeit ganzheitlich zu verkosten, und zweitens, aus dieser beglückenden Erfahrung mich dem Du zuzuwenden und Gutes zu tun.</p>
<p>Wird nicht das Glück erst dann zur Erfahrung von Glückseligkeit, wenn wir es auch mitteilen und teilen dürfen? Und wird nicht die Lusterfahrung erst dann ekstatisch, wenn wir sie gemeinsam erleben dürfen? Aber die Basis ist schon, dass ich zunächst einübe, mir Glück und Lust zu gönnen und Rahmenbedingungen für deren Erleben zu schaffen. Darum heißt es auch in einem weiteren Vers des angesprochenen biblischen Textes: „Keiner ist schlimmer daran, als einer, der sich selbst nichts gönnt, ihn selbst trifft die Strafe für seine Missgunst“ (Jesus Sirach, 14.6).</p>
<p>Voraussetzung ist also, dass ich eine gute Beziehung zu mir selber aufbaue, gut für mich sorge und wohlwollend und wertschätzend mit mir umgehe und dadurch auch meinen Selbstwert erfahre. Dann wird es mir aber auch geschenkt und ich muss nicht danach gieren. Und es liegt im Wesen des Geschenkes, dass es in mir das Bedürfnis weckt, es mit anderen zu teilen. Außerdem schützt mich diese Erfahrung vor dem Festhalten-wollen und damit vor Verlustangst.</p>
<p>Auf diesem Hintergrund bekommt auch der Verzicht eine neue Bedeutung. In meinem Verständnis geht es dann nicht um Verzicht auf mir mögliche Glücks -und Lusterfahrung, sondern um Verzicht auf das Festhalten-wollen. Warum soll ich auf mir offenstehende Energiequellen und Erfahrungen der Selbstnährung – und stärkung verzichten, wenn sie meine Lebensqualität heben und mich öffnen, mit anderen zu teilen.</p>
<p>Nicht die ständige Warnung vor dem Egoismus wird die Solidarität und das Miteinander fördern, sondern die Einladung, die Selbstliebe zu vertiefen und daraus offen für Gemeinschaft zu werden. <br />So manche von ihnen werden jetzt einwenden: Alles gut und schön, aber ich warte schon lange auf das ersehnte Glück!</p>
<p>Eine erste Frage dazu wäre: bin ich es mir überhaupt wert Glücksmomente zu erfahren? Und eine weitere Frage: Übe ich mich in der Selbstfürsorge und Selbstpflege und damit in der Selbstliebe wirklich ein?</p>
<p>Das sind Prozesse, die im Kleinen beginnen, und die eine Entscheidung für diesen Weg brauchen. Das Warten auf das Glück kann mich blockieren und an der eigenen Aktivität hindern. Auch die Erwartung, dass es von anderen kommt, wird mich lähmen, mich selber auf den Weg zu machen, weil ich mich nur arm und benachteiligt erlebe. Die für mich notwendigen Schritte wird mir niemand abnehmen können. <br />Vielleicht ist die erste kleine Glückserfahrung, wenn ich es schaffe, mir eine Kleinigkeit wirklich vom Herzen zu gönnen, mit Genuss und Lust, und darauf stolz und dafür dankbar zu sein.</p>
<p>Nicht die Quantität des erfahrenen Glücks schenkt die Glückseligkeit, sondern die Qualität. So wird auch die dabei erfahrene Lust nicht angestrebt sein, sondern sie stellt sich gleichsam als Begleitmusik ein. Und ganzheitlich betrachtet wird so Glückserfahrung zur Sinnerfahrung.</p>
<p>Ein kleiner Trost und eine Ermutigung für jene, die sich mit dem hier Gesagten (noch) schwer tun: Ich bin auch immer noch intensiv am Lernen und am Einüben (die alten Muster geben einfach keine Ruhe!).</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Wann?</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p>Die Zeit wird kommen! <br />Wann? <br />Die Rahmenbedingungen werden besser werden!  <br />Wann? <br />Wenn wir wieder mehr Zeit haben! <br />Wann? <br />Sobald das Ärgste vorbei ist! <br />Wann? <br />Du wirst sehen, es wird! <br />Wann? <br />Wann soll das alles sein? <br />Wann? <br />WANN <br />WENN NICHT JETZT?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/stephanie-und-franz-schmatz-umarme-das-leben/">Umarme das Leben</a>, EFFATA Verlag, S. 190)</p></div>
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			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-06/">Versag dir nicht das Glück des heutigen Tages!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Oster-Erfahrung</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-05/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 03:28:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen Karfreitag und Auferstehung entfaltet sich die Tiefe des Daseins – berührend, hoffnungsvoll und sinnstiftend.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-05/">Oster-Erfahrung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Welche Bedeutung hat Ostern für Sie? Berührt Sie dieses Fest (noch) emotional? Gibt es eine Verbindung zwischen Ostern und Ihrem eigenen Lebensentwurf und der eigenen Lebensdeutung?</p>
<p>In der kirchlichen Liturgie gibt es eine Dramaturgie, die die Spannung zwischen Karfreitag (Tod) und Ostern (Leben) hochstilisiert.</p>
<p>Mir scheint es sinnvoll, Karfreitag und Ostern nicht gegeneinander auszuspielen, sondern darin die Polarität zu sehen und zu erfahren, die unser irdisches Leben kennzeichnet.</p>
<p>Ostern braucht förmlich den Karfreitag als Kontrasthintergrund, um als Ostern erstrahlen zu können. Wie das Leben den Tod als Kontrasthintergrund braucht, um als Leben leuchten zu können (wie der Sternenhimmel im Dunkel der Nacht). Wie soll ich mich als Licht erfahren, wenn ich mich nicht auch in der Dunkelheit erfahren habe? Licht und Dunkel zusammen ergeben das Ganze. So erfahre ich Karfreitag und Ostern zusammen als das Ganze, eben das Leben, eingebettet in die grenzenlose Liebe.</p>
<p>Dann geht es nicht mehr um die neugierige Frage: Wie war das damals genau? War wirklich Maria von Magdala als erste beim Grab Jesu? Oder: Hat Thomas wirklich den auferstandenen Jesus berührt?  Da geht es um viel Umfassenderes: Alle sogenannten Osterzeuginnen und Osterzeugen standen vor dem Geheimnis erfüllten Lebens in grenzenloser Dichte. Ja, sie standen nicht nur vor diesem Geheimnis unverlierbaren Lebens, sondern sie erlebten sich erstmals (weil ihr Herz dafür bereit war) als Teil dieses geheimnisvollen göttlichen Seins.</p>
<p>Das ist tiefste Erfahrung von Leben in grenzenloser Fülle. Da habe ich kein Bedürfnis mehr neugierig und analysierend oder auch konstruierend Fragen zu stellen, wie das alles erklärbar ist. Da habe ich ein ganz anderes Bedürfnis: nämlich ergriffen, berührt und zuversichtlich dankbar zu staunen. Das ist Leben, das ist Liebe!</p>
<p>Erklärungen, Vorstellungen, Analysen und Definitionen wollen Zugriff auf das Geheimnis. Sie gehen deshalb letztlich ins Leere und führen zu Beurteilung, Verurteilung, lieblose Auseinandersetzung, Machtanspruch und Ausgrenzung.</p>
<p>Das tiefste Geheimnis des Lebens und der Liebe lässt sich nicht begreifen oder gar besitzen, sondern im Staunen mit bereitem Herzen erfahren. Nicht ich ergreife das Geheimnis, sondern das Geheimnis ergreift mich und lässt mich erfahren, im göttlichen Sein und in der göttlichen Liebe geborgen zu sein, ja letztlich Teil des göttlichen Seins zu sein.</p>
<p>Das ist mein Zugang zu Ostern. Und wie ist Ihrer?</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>FRÜHLING, OSTERN &#8211; Auferstehung, Neubeginn!</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p>Aufgewacht vom Winterschlaf, von den Toten auferweckt. <br />Vorbei die Dunkelheit, die Kälte, die Winterstarre. <br />Alles wächst, blüht auf und lacht. <br />Der Himmel lacht, die Sonne lacht, die Erde ebenso. <br />Die Vögel lachen mit und singen. <br />Die ganze Natur tanzt und lacht und singt. <br />Und du? – Sing auch dein Lied! <br />Stimme ein in den großen Ostergesang! <br />Sing dein Leid und tanze mit im Reigen des Frühlings!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/worauf-warten-wir-leben-ist-jetzt/">Worauf warten wir? Leben ist jetzt!</a>, EFFATA Verlag, S. 54.)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-05/">Oster-Erfahrung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Mitte der Nacht ist der Anbruch des neuen Tages</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-04/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 15:48:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.effata.at/?p=1559</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-04/">Die Mitte der Nacht ist der Anbruch des neuen Tages</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_9 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Kennen Sie auch jene quälenden Stunden in der Nacht, die von Albträumen, Ängsten, Sorgen und Schmerzen geprägt sind? Nachtstunden, in denen wir das Gefühl haben, sie seien endlos? Da gibt es dann nur eine Sehnsucht, die Nacht möge enden und der neue Tag anbrechen.</p>
<p>Vom Verstand her wissen wir, dass jede Nacht sicher zu Ende geht, und dass die Mitte der Nacht tatsächlich den Anbruch des neuen Tages bringt. Nur können wir das, wenn wir mitten im Dunkel der Nacht stehen, nicht glauben und vom Gefühl her einfach nicht erfahren. Und mitten im tiefsten Dunkel hilft es uns auch nicht, wenn uns jemand erzählt, dass bald der neue Tag anbrechen und das Licht die Oberhand gewinnen wird. Das kennen jene besonders, die im Trauerprozess, in schwerer Krankheit, in totaler Vereinsamung, in erdrückender Sinnleere oder in Verlassenheitsängsten stehen.</p>
<p>Sollen wir also das Bild vom anbrechenden Morgen auf dem Hintergrund der dunklen Nacht (z.B. in der Begleitung) gar nicht ansprechen? Oh doch! Nur nicht als Vertröstung, als schnellen Ratschlag oder Hinweis ohne eigene Empathie.</p>
<p>Ich habe in dunklen Nächten schwerer Krankheit Nächte erlebt, in denen mir nichts vom anbrechenden Morgen in den Sinn gekommen ist, aber ebenso Nächte, wo mir die Erwartung des neuen Morgens Kraft zum Durchhalten und Ertragen geschenkt hat.</p>
<p>Eine gute Basis kann sein, im Alltag immer wieder einmal den Morgen bewusst zu erleben: z.B. für einige Minuten den Sonnenaufgang bestaunen; den neuen Morgen in Dankbarkeit begrüßen; eine kleine Morgenmeditation gestalten; die frische Morgenluft bewusst einatmen oder den Morgentau spüren. Solche und ähnliche wiederkehrende Rituale aus bewusstem Innehalten können sich in mir einprägen und mir so vertraut werden, dass ich auch auf sie zurückgreifen kann, wenn ich im Dunkel der Nacht bin.</p>
<p>Mir hilft auch, wenn ich am Abend den Tag bewusst beende und dabei einige Momente benenne, für die ich danken möchte. Das nimmt manche Last des Tages weg. Auch die Versöhnung mit all dem Erlebten bringt Erleichterung. Und die Bitte in der Meditation, dass die Nacht bei allem Dunkel gut werden möge.</p>
<p>Grundsätzlich stehen wir natürlich auch immer vor der Herausforderung, uns mit der Polarität des Lebens und im Leben anzufreunden. Dunkel und Licht sind nun einmal, auch symbolhaft, die beiden Pole, die in Spannung zu einander stehen, sich wechselseitig bedingen und Lebendigkeit bewirken. Nur auf dem Hintergrund der Nacht können wir den Tag erfahren. Das Dunkel der Nacht ermöglicht es uns, den Sternenhimmel zu bewundern. Und die Mitte der Nacht gebiert praktisch den anbrechenden Morgen, der uns das Licht schenkt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>VOR UNS LIEGT EIN NEUER MORGEN</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Wach auf!<br /></strong>Der Zenit der Nacht ist überschritten!<br />In mir pulsiert schon das Leben.<br />Unbändige Hoffnung durchströmt mich.</p>
<p><strong>Wach auf! </strong></p>
<p>Ein neuer Morgen bricht an.<br />Ich spüre seine ersten Strahlen.<br />Unbekannte Begeisterung treibt mich.</p>
<p><strong>Wach auf!</strong></p>
<p>Tau besonderer Art benetzt die Erde.<br />Ich möchte sie frisch noch berühren.<br />Eigenartiger Tatendrang bewegt mich.</p>
<p><strong>Wach auf!</strong></p>
<p>Die Luft ist gereinigt und würzig.<br />Mich verlangt sie zu atmen.<br />Befreiung wartet auf mich.</p>
<p><strong>Wach auf!</strong></p>
<p>Es gilt Abschied zu nehmen vom Alten,<br />um gemeinsam und von Beginn an</p>
<p><strong>DEN NEUEN MORGEN ZU ERLEBEN!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/franz-schmatz-im-augenblick-die-ewigkeit/">Im Augenblick die Ewigkeit, Mitten im Leben sein</a>. EFFATA Verlag, S.27)</p></div>
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