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	<description>Stephanie J. Schmatz</description>
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		<title>Versag dir nicht das Glück des heutigen Tages!</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-06/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 07:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum echte Glückseligkeit nichts mit Egoismus zu tun hat und erst im Teilen mit anderen ihre volle Kraft entfaltet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-06/">Versag dir nicht das Glück des heutigen Tages!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Versag dir nicht das Glück des heutigen Tages; an der Lust die dir zusteht, geh nicht vorbei! Wer sich selbst nichts gönnt, wem kann der Gutes tun? Er wird seinem eigenen Glück nicht begegnen“ (aus dem Buch Jesus Sirach im Alten Testament, 14, 14 u. 5).</p>
<p>Ganz ehrlich: Haben Sie diesen Text in der Heiligen Schrift vermutet?</p>
<p>Die Einladung, das Glück des heutigen Tages zu genießen und das mit Lust, habe ich in meinem Aufwachsen und in meiner religiösen Erziehung nie gehört. Heute mag das für viele selbstverständlich sein, während für uns damals nicht die Glücks -und Lusterfahrung, sondern der Verzicht im Vordergrund stand.</p>
<p>Gerade heute tut es aber andererseits gut, die Glückseinladung aus dem Buch Jesus Sirach im Alten Testament ganzheitlich zu lesen. Hier geht es nicht um die heute oft angepriesene Selbstoptimierung, um Egoismus oder gar um narzisstische Verhaltensweisen auf Kosten der anderen. Der biblische Text verknüpft praktisch zwei Einladungen. Erstens im Sinne gesunder Selbstliebe gut auf sich selber zu schauen und Glückseligkeit ganzheitlich zu verkosten, und zweitens, aus dieser beglückenden Erfahrung mich dem Du zuzuwenden und Gutes zu tun.</p>
<p>Wird nicht das Glück erst dann zur Erfahrung von Glückseligkeit, wenn wir es auch mitteilen und teilen dürfen? Und wird nicht die Lusterfahrung erst dann ekstatisch, wenn wir sie gemeinsam erleben dürfen? Aber die Basis ist schon, dass ich zunächst einübe, mir Glück und Lust zu gönnen und Rahmenbedingungen für deren Erleben zu schaffen. Darum heißt es auch in einem weiteren Vers des angesprochenen biblischen Textes: „Keiner ist schlimmer daran, als einer, der sich selbst nichts gönnt, ihn selbst trifft die Strafe für seine Missgunst“ (Jesus Sirach, 14.6).</p>
<p>Voraussetzung ist also, dass ich eine gute Beziehung zu mir selber aufbaue, gut für mich sorge und wohlwollend und wertschätzend mit mir umgehe und dadurch auch meinen Selbstwert erfahre. Dann wird es mir aber auch geschenkt und ich muss nicht danach gieren. Und es liegt im Wesen des Geschenkes, dass es in mir das Bedürfnis weckt, es mit anderen zu teilen. Außerdem schützt mich diese Erfahrung vor dem Festhalten-wollen und damit vor Verlustangst.</p>
<p>Auf diesem Hintergrund bekommt auch der Verzicht eine neue Bedeutung. In meinem Verständnis geht es dann nicht um Verzicht auf mir mögliche Glücks -und Lusterfahrung, sondern um Verzicht auf das Festhalten-wollen. Warum soll ich auf mir offenstehende Energiequellen und Erfahrungen der Selbstnährung – und stärkung verzichten, wenn sie meine Lebensqualität heben und mich öffnen, mit anderen zu teilen.</p>
<p>Nicht die ständige Warnung vor dem Egoismus wird die Solidarität und das Miteinander fördern, sondern die Einladung, die Selbstliebe zu vertiefen und daraus offen für Gemeinschaft zu werden. <br />So manche von ihnen werden jetzt einwenden: Alles gut und schön, aber ich warte schon lange auf das ersehnte Glück!</p>
<p>Eine erste Frage dazu wäre: bin ich es mir überhaupt wert Glücksmomente zu erfahren? Und eine weitere Frage: Übe ich mich in der Selbstfürsorge und Selbstpflege und damit in der Selbstliebe wirklich ein?</p>
<p>Das sind Prozesse, die im Kleinen beginnen, und die eine Entscheidung für diesen Weg brauchen. Das Warten auf das Glück kann mich blockieren und an der eigenen Aktivität hindern. Auch die Erwartung, dass es von anderen kommt, wird mich lähmen, mich selber auf den Weg zu machen, weil ich mich nur arm und benachteiligt erlebe. Die für mich notwendigen Schritte wird mir niemand abnehmen können. <br />Vielleicht ist die erste kleine Glückserfahrung, wenn ich es schaffe, mir eine Kleinigkeit wirklich vom Herzen zu gönnen, mit Genuss und Lust, und darauf stolz und dafür dankbar zu sein.</p>
<p>Nicht die Quantität des erfahrenen Glücks schenkt die Glückseligkeit, sondern die Qualität. So wird auch die dabei erfahrene Lust nicht angestrebt sein, sondern sie stellt sich gleichsam als Begleitmusik ein. Und ganzheitlich betrachtet wird so Glückserfahrung zur Sinnerfahrung.</p>
<p>Ein kleiner Trost und eine Ermutigung für jene, die sich mit dem hier Gesagten (noch) schwer tun: Ich bin auch immer noch intensiv am Lernen und am Einüben (die alten Muster geben einfach keine Ruhe!).</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Wann?</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p>Die Zeit wird kommen! <br />Wann? <br />Die Rahmenbedingungen werden besser werden!  <br />Wann? <br />Wenn wir wieder mehr Zeit haben! <br />Wann? <br />Sobald das Ärgste vorbei ist! <br />Wann? <br />Du wirst sehen, es wird! <br />Wann? <br />Wann soll das alles sein? <br />Wann? <br />WANN <br />WENN NICHT JETZT?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/stephanie-und-franz-schmatz-umarme-das-leben/">Umarme das Leben</a>, EFFATA Verlag, S. 190)</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-06/">Versag dir nicht das Glück des heutigen Tages!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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		<item>
		<title>Oster-Erfahrung</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-05/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 03:28:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen Karfreitag und Auferstehung entfaltet sich die Tiefe des Daseins – berührend, hoffnungsvoll und sinnstiftend.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-05/">Oster-Erfahrung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Welche Bedeutung hat Ostern für Sie? Berührt Sie dieses Fest (noch) emotional? Gibt es eine Verbindung zwischen Ostern und Ihrem eigenen Lebensentwurf und der eigenen Lebensdeutung?</p>
<p>In der kirchlichen Liturgie gibt es eine Dramaturgie, die die Spannung zwischen Karfreitag (Tod) und Ostern (Leben) hochstilisiert.</p>
<p>Mir scheint es sinnvoll, Karfreitag und Ostern nicht gegeneinander auszuspielen, sondern darin die Polarität zu sehen und zu erfahren, die unser irdisches Leben kennzeichnet.</p>
<p>Ostern braucht förmlich den Karfreitag als Kontrasthintergrund, um als Ostern erstrahlen zu können. Wie das Leben den Tod als Kontrasthintergrund braucht, um als Leben leuchten zu können (wie der Sternenhimmel im Dunkel der Nacht). Wie soll ich mich als Licht erfahren, wenn ich mich nicht auch in der Dunkelheit erfahren habe? Licht und Dunkel zusammen ergeben das Ganze. So erfahre ich Karfreitag und Ostern zusammen als das Ganze, eben das Leben, eingebettet in die grenzenlose Liebe.</p>
<p>Dann geht es nicht mehr um die neugierige Frage: Wie war das damals genau? War wirklich Maria von Magdala als erste beim Grab Jesu? Oder: Hat Thomas wirklich den auferstandenen Jesus berührt?  Da geht es um viel Umfassenderes: Alle sogenannten Osterzeuginnen und Osterzeugen standen vor dem Geheimnis erfüllten Lebens in grenzenloser Dichte. Ja, sie standen nicht nur vor diesem Geheimnis unverlierbaren Lebens, sondern sie erlebten sich erstmals (weil ihr Herz dafür bereit war) als Teil dieses geheimnisvollen göttlichen Seins.</p>
<p>Das ist tiefste Erfahrung von Leben in grenzenloser Fülle. Da habe ich kein Bedürfnis mehr neugierig und analysierend oder auch konstruierend Fragen zu stellen, wie das alles erklärbar ist. Da habe ich ein ganz anderes Bedürfnis: nämlich ergriffen, berührt und zuversichtlich dankbar zu staunen. Das ist Leben, das ist Liebe!</p>
<p>Erklärungen, Vorstellungen, Analysen und Definitionen wollen Zugriff auf das Geheimnis. Sie gehen deshalb letztlich ins Leere und führen zu Beurteilung, Verurteilung, lieblose Auseinandersetzung, Machtanspruch und Ausgrenzung.</p>
<p>Das tiefste Geheimnis des Lebens und der Liebe lässt sich nicht begreifen oder gar besitzen, sondern im Staunen mit bereitem Herzen erfahren. Nicht ich ergreife das Geheimnis, sondern das Geheimnis ergreift mich und lässt mich erfahren, im göttlichen Sein und in der göttlichen Liebe geborgen zu sein, ja letztlich Teil des göttlichen Seins zu sein.</p>
<p>Das ist mein Zugang zu Ostern. Und wie ist Ihrer?</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>FRÜHLING, OSTERN &#8211; Auferstehung, Neubeginn!</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p>Aufgewacht vom Winterschlaf, von den Toten auferweckt. <br />Vorbei die Dunkelheit, die Kälte, die Winterstarre. <br />Alles wächst, blüht auf und lacht. <br />Der Himmel lacht, die Sonne lacht, die Erde ebenso. <br />Die Vögel lachen mit und singen. <br />Die ganze Natur tanzt und lacht und singt. <br />Und du? – Sing auch dein Lied! <br />Stimme ein in den großen Ostergesang! <br />Sing dein Leid und tanze mit im Reigen des Frühlings!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/worauf-warten-wir-leben-ist-jetzt/">Worauf warten wir? Leben ist jetzt!</a>, EFFATA Verlag, S. 54.)</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-05/">Oster-Erfahrung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Mitte der Nacht ist der Anbruch des neuen Tages</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-04/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 15:48:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-04/">Die Mitte der Nacht ist der Anbruch des neuen Tages</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Kennen Sie auch jene quälenden Stunden in der Nacht, die von Albträumen, Ängsten, Sorgen und Schmerzen geprägt sind? Nachtstunden, in denen wir das Gefühl haben, sie seien endlos? Da gibt es dann nur eine Sehnsucht, die Nacht möge enden und der neue Tag anbrechen.</p>
<p>Vom Verstand her wissen wir, dass jede Nacht sicher zu Ende geht, und dass die Mitte der Nacht tatsächlich den Anbruch des neuen Tages bringt. Nur können wir das, wenn wir mitten im Dunkel der Nacht stehen, nicht glauben und vom Gefühl her einfach nicht erfahren. Und mitten im tiefsten Dunkel hilft es uns auch nicht, wenn uns jemand erzählt, dass bald der neue Tag anbrechen und das Licht die Oberhand gewinnen wird. Das kennen jene besonders, die im Trauerprozess, in schwerer Krankheit, in totaler Vereinsamung, in erdrückender Sinnleere oder in Verlassenheitsängsten stehen.</p>
<p>Sollen wir also das Bild vom anbrechenden Morgen auf dem Hintergrund der dunklen Nacht (z.B. in der Begleitung) gar nicht ansprechen? Oh doch! Nur nicht als Vertröstung, als schnellen Ratschlag oder Hinweis ohne eigene Empathie.</p>
<p>Ich habe in dunklen Nächten schwerer Krankheit Nächte erlebt, in denen mir nichts vom anbrechenden Morgen in den Sinn gekommen ist, aber ebenso Nächte, wo mir die Erwartung des neuen Morgens Kraft zum Durchhalten und Ertragen geschenkt hat.</p>
<p>Eine gute Basis kann sein, im Alltag immer wieder einmal den Morgen bewusst zu erleben: z.B. für einige Minuten den Sonnenaufgang bestaunen; den neuen Morgen in Dankbarkeit begrüßen; eine kleine Morgenmeditation gestalten; die frische Morgenluft bewusst einatmen oder den Morgentau spüren. Solche und ähnliche wiederkehrende Rituale aus bewusstem Innehalten können sich in mir einprägen und mir so vertraut werden, dass ich auch auf sie zurückgreifen kann, wenn ich im Dunkel der Nacht bin.</p>
<p>Mir hilft auch, wenn ich am Abend den Tag bewusst beende und dabei einige Momente benenne, für die ich danken möchte. Das nimmt manche Last des Tages weg. Auch die Versöhnung mit all dem Erlebten bringt Erleichterung. Und die Bitte in der Meditation, dass die Nacht bei allem Dunkel gut werden möge.</p>
<p>Grundsätzlich stehen wir natürlich auch immer vor der Herausforderung, uns mit der Polarität des Lebens und im Leben anzufreunden. Dunkel und Licht sind nun einmal, auch symbolhaft, die beiden Pole, die in Spannung zu einander stehen, sich wechselseitig bedingen und Lebendigkeit bewirken. Nur auf dem Hintergrund der Nacht können wir den Tag erfahren. Das Dunkel der Nacht ermöglicht es uns, den Sternenhimmel zu bewundern. Und die Mitte der Nacht gebiert praktisch den anbrechenden Morgen, der uns das Licht schenkt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>VOR UNS LIEGT EIN NEUER MORGEN</strong></h3>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Wach auf!<br /></strong>Der Zenit der Nacht ist überschritten!<br />In mir pulsiert schon das Leben.<br />Unbändige Hoffnung durchströmt mich.</p>
<p><strong>Wach auf! </strong></p>
<p>Ein neuer Morgen bricht an.<br />Ich spüre seine ersten Strahlen.<br />Unbekannte Begeisterung treibt mich.</p>
<p><strong>Wach auf!</strong></p>
<p>Tau besonderer Art benetzt die Erde.<br />Ich möchte sie frisch noch berühren.<br />Eigenartiger Tatendrang bewegt mich.</p>
<p><strong>Wach auf!</strong></p>
<p>Die Luft ist gereinigt und würzig.<br />Mich verlangt sie zu atmen.<br />Befreiung wartet auf mich.</p>
<p><strong>Wach auf!</strong></p>
<p>Es gilt Abschied zu nehmen vom Alten,<br />um gemeinsam und von Beginn an</p>
<p><strong>DEN NEUEN MORGEN ZU ERLEBEN!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/franz-schmatz-im-augenblick-die-ewigkeit/">Im Augenblick die Ewigkeit, Mitten im Leben sein</a>. EFFATA Verlag, S.27)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-04/">Die Mitte der Nacht ist der Anbruch des neuen Tages</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verletzlichkeit in Stärke wandeln (lassen?)</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-03/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 04:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.effata.at/?p=1545</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-03/">Verletzlichkeit in Stärke wandeln (lassen?)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Diesmal möchte ich sehr persönlich werden. Warum? Weil ich Ihnen gerne glaubwürdig einige Impulse zum Thema „Leiderfahrung“ anbieten möchte. Für viele bietet sich dieses Thema im Zugehen auf das Osterfest an. Noch viel mehr natürlich für jene, die gerade in einer Leiderfahrung unterwegs sind.<br />Wie schon öfters in meinem Leben war ich in den letzten Monaten in sehr dichter Form mit Krankheit konfrontiert: mehrere Eingriffe unter Narkose und dann zwei größere Operationen. Eine davon war besonders herausfordernd, weil sie die Luftröhre betraf.</p>
<p>Wie ging ich damit um? Aus früheren ähnlichen Erfahrungen habe ich gelernt, nicht gegen die Situation anzukämpfen, mich nicht der „Warum ich“ – Frage zu widmen, nicht ins Jammertal zu schlittern und mich nicht den Vertröstungen auszuliefern, sondern das Ganze als existenzielle Herausforderung zu sehen, der ich mich zu stellen habe und dies auch tun möchte. Dabei dürfen auch Ängste, Sorgen und Schwächephasen ihren Platz haben.</p>
<p>Mir haben auch diesmal zwei bewusste Entscheidungen viel geholfen:</p>
<ol>
<li>Ich möchte meine schmerz- und leidvolle Situation als Zeichen meiner Verletzlichkeit, Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit (die zum Menschsein gehören) sehen und dies, wo ich kann, gestalten und wo dies nicht geht, kreativ ertragen und so alles zu einer existenziellen Stärke werden lassen.</li>
<li>Ich möchte meine leidvolle Situation auch als Anruf und Einladung meines Lebens deuten und gut hinhorchen, was mir mein Leben dadurch sagen möchte.</li>
</ol>
<p>All das nimmt den dunklen Stunden nicht die Dunkelheit, aber es gibt dem Licht die Chance, in die Dunkelheit hinein zu strahlen. Wie im Leben insgesamt, vertreibt ja das Licht die Dunkelheit nicht, aber es erhellt sie. Das ist die Polarität, die alles Leben kennzeichnet.</p>
<p>Natürlich ist es ein Segen und eine unvergleichliche Hilfe, in so schweren Situationen in eine Liebesbeziehung eingebettet zu sein, die meine Frau und mich schon seit über 50 Jahren trägt, stärkt und jeden Tag neu mit tiefer Dankbarkeit erfüllt.</p>
<p>Ich schreibe diese Zeilen nicht, um jenen, die gerade in leidvollen Erfahrungen stehen, Anweisungen zu geben oder gar aufzuzeigen, wie es geht. Aber vielleicht kann es eine stärkende Ermutigung sein, den eigenen Weg der Gestaltung und des Aushaltens zu suchen und diesen Weg unbeirrt zu gehen. <br />Die Verletzlichkeit und Zerbrechlichkeit in unserem Menschsein macht uns solidarisch. Der Umgang mit ihr kann nur persönlich entschieden und gestaltet werden.</p>
<p>Mein Leben „mutet sich mir zu“! Meine Antwort darauf möchte ich geben, so gut ich kann. Gleichzeitig werde ich durch diese Erfahrungen gestärkt, um anderen Menschen in leidvollen Situationen mit vertiefter Empathie zu begegnen, sie noch umfassender wahrzunehmen und ihnen noch aufmerksamer zuzuhorchen. So können wir gemeinsam Ausschau nach Wegen der Heilung halten. Gehen muss diese Wege natürlich eigenverantwortlich jeder und jede für sich. Begleitung wird dabei ein Wechselspiel von Geben und Empfangen.</p>
<p style="text-align: center;">TROTZDEM</p>
<p style="text-align: center;">Ich kann nicht mehr, schreit es in mir. <br />Und trotzdem stehe ich auf <br />pack meinen Rucksack. Öffne die Tür <br />und trete ins Freie.<br />Die Weite lockt, doch kein Weg in Sicht.<br />Und trotzdem gehe ich<br />Schritt für Schritt meinen Pfad <br />einen pfadlosen Pfad.</p>
<p style="text-align: center;">IMMER WIEDER</p>
<p style="text-align: center;">Wieder und wieder falle ich ins Loch. <br />Sehe nur noch Dunkelheit und Not.<br />Kein Stern in der Nacht <br />der mir leuchtet auf meinem Weg. <br />Trostlos, kalt und leer fühlt sich mein Herz.<br />Bitterkeit in meiner Kehle hält mich stumm.<br />Die Schreie verhallen in mir. <br />Bis es aufbricht, ausbricht.<br />Anbricht der Tag. Die Sonne erscheint <br />der Himmel sich öffnet, die Weite <br />das Licht mich erleuchtet und <br />mich zum Leben wiedererweckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/worauf-warten-wir-leben-ist-jetzt/">Worauf warten wir? Leben ist jetzt!</a> EFFATA Verlag, S. 139 – 140.)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-03/">Verletzlichkeit in Stärke wandeln (lassen?)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zeit für Spaß!</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-02/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 08:23:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.effata.at/?p=1523</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-02/">Zeit für Spaß!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es ist Faschingszeit! Zeit für Spaß, für Ausgelassenheit, Zeit der Bälle, Faschingsfeiern und Faschingsumzüge!</p>
<p>Es ist Zeit für Spaß! Gut so! Viele schlüpfen in andere Rollen und trauen sich (mitunter unter dem Schutz der Maske) auch anders zu sein als gewohnt, und den eigenen Grenzraum so zu zu erweitern.</p>
<p>Allen, die diese Zeit mit viel Spaß genießen können, sei dies gegönnt! Es braucht diesen Kontrast in einer oft von der Schwere des Lebens geprägten Zeit. Und wenn es gelingt, aus dieser Zeit des Spaßes Lebensfreude, Lebensmut und Lebensimpulse mitzunehmen, dann umso besser!</p>
<p>Trotzdem ist diese Zeit des Spaßes nicht allen gegönnt. Vielen ist der Spaß vielleicht schon länger vergangen, weil Sorgen, Nöte, Schicksalsschläge, Krankheit, Leid, Vereinsamung und Trauer und auch Belastungen aller Art belasten.</p>
<p>Gott sei Dank gibt es ein Geschenk, das allen offen steht, jenen, die Spaß haben können und jenen, denen der Spaß vergangen ist, nämlich das Geschenk der FREUDE.</p>
<p>Spaß und Freude haben beide ihre Bedeutung in unserem Leben, obwohl sie sich deutlich voneinander unterscheiden. Letzteres kommt auch in der Sprache zum Ausdruck: wir sagen „Spaß haben“ und „in der Freude sein“.</p>
<p>Ich wurde in all den Jahren oft gefragt, ob mir die Begleitung von sterbenden oder trauernden Menschen immer noch Spaß macht. Meine Antwort: Spaß macht es mir nicht, aber es bereitet mit viel Freude.</p>
<p>Wenn Schweres auf uns lastet, hört sich in der Regel der Spaß auf, aber die Freude geht deswegen nicht, wenn wir für sie offen sind und bleiben.</p>
<p>Leiderfahrung und Freude schließen sich nicht aus. Vor allem dann nicht, wenn wir eingeübt haben, der Freude Raum in unserem Sein zu geben!</p>
<p>Das erlebe ich in meinen Begleitungen von Menschen im Leid, in der Krankheit, in der Trauer und auch im Sterben immer wieder neu. Die Freude als inneres Geschenk bleibt, weckt Heilungskräfte, stärkt den Mut und schenkt Zuversicht!</p>
<p>Es ist gut, Spaß zu haben, wenn die Möglichkeit gegeben ist. Aber es ist ebenso wichtig, unser ganzes Sein zu öffnen, damit die Freude in uns einkehren und bleiben kann, in guten und in schweren Tagen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;">SPASS – FREUDE</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Spaß haben macht Freude,<br />Freude empfinden kann Spaß machen.</p>
<p style="text-align: center;">In der Freude kann ich immer sein,<br />Spaß haben ist Luxus.</p>
<p style="text-align: center;">Die Freude hält ihr Wort,<br />der Spaß spielt mit den Wörtern.</p>
<p style="text-align: center;">Es gibt Zeiten für Spaß und Zeiten für Freude.<br />Und es gibt Zeiten für Spaß und Freude.<br />Wenn der Spaß aufhört, muss nicht auch die Freude gehen.<br />In einer Spaßgesellschaft hört der Spaß auf,<br />wenn Trennung, Leid und Schmerz sich einstellen.<br />In den Herzen ganzheitlich lebender Menschen<br />bleibt die Freude auch dann treue Begleiterin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: <a href="https://www.effata.at/produkt/worauf-warten-wir-leben-ist-jetzt/">Stephanie und Franz Schmatz, Worauf warten wir? Leben ist jetzt!</a>, EFFATA Verlag, S. 155.)</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.effata.at/lichtblicke-2026-02/">Zeit für Spaß!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.effata.at">EFFATA Verlag</a>.</p>
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		<title>Der Alltag &#8211; auch ein Teil kostbarer Lebenszeit!</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2026-01/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2026 04:45:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der Jänner ist für viele ein nicht sehr beliebter Monat! Jetzt kehrt wieder der Alltag ein, heißt es spätestens nach dem 6. Jänner! Der meist gefühlsintensive Dezember mit Advent und Weihnachten ist vorbei und die Höhepunkte der Faschingszeit und der Frühlingsbeginn kommen erst. So wird der Jänner eher mit gewöhnlichem Alltag in Verbindung gebracht.</p>
<p>Der sogenannte Alltag hat kein besonders gutes Image. Es tut sich weniger, weil Höhepunkte fehlen. Vielen kommt da der Begriff „langweilig“ in den Sinn. Das ist zunächst nicht überraschend für eine Zeit und eine Gesellschaft, in denen „Action“ im Vordergrund steht. Es muss sich etwas tun, lautet das Motto.</p>
<p>Wir kennen ja zwei Formen des Alltags: den der Hektik und des Funktionierens und den der Langeweile. An Hektik und Funktionieren haben sich viele gewöhnt, während der Umgang mit dem Alltag, der als langweilig erlebt wird, die größere Herausforderung zu sein scheint.</p>
<p>Aber hätte nicht gerade in unserer Zeit auch der sogenannte „langweilige“ Alltag eine besondere Bedeutung? Voraussetzung wäre, die Einstellung zu verändern, also nicht mehr das Defizit ( = Fehlen der Höhepunkte) zu sehen, sondern die Chance zu entdecken, die diese Form von Alltag für uns bereithält: z.B. das Tempo zu reduzieren, die Hektik einzubremsen, den Lärm zu verringern und aus dem hektischen Funktionieren herauszutreten. So könnte eine zeitlich begrenzte „Lange-weile“ eine Oase sein, in der wir zur Ruhe finden können.</p>
<p>Das Hinhorchen auf die Stimme des Lebens in uns ist oft in der Hektik und Unruhe des vollen Funktionierens nicht möglich. Daher kann uns der hektische und lärmintensive Alltag energetisch leer machen, der Alltag der „langen Weile“ dagegen kann mir helfen, neue Kräfte zu sammeln und den einen oder anderen kleinen Aufbruch der Veränderung zu wagen.</p>
<p>Es muss nicht unbedingt viel los sein und sich rundherum viel tun, um in gute Stimmung und ins Erleben zu kommen. Es ist die eine Seite der Medaille, wo alles von außen kommt und mich hochpuscht, die andere Seite ist, wenn ich das Außen reduziere und Stimmung und Erleben von innen genährt werden. Beides hat seine Bedeutung.</p>
<p>In diesem Sinne wäre es eine Chance, den Jänner nicht einfach hinter mich zu bringen, weil ihm vielleicht anregende und aufregende Höhepunkte fehlen, sondern als Monat zu gestalten, in dem durch mehr Ruhe im Außen (wie in der Natur!) meine innere Stimme und meine innere Kreativität zum Tragen kommen. Schließlich ist auch der Jänner ein wesentlicher Teil meiner so kostbaren Lebenszeit!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>ICH BRAUCHE ZEIT FÜR MICH</strong></p>
<p>Zeit zum Nachdenken, zum Träumen, zum Phantasieren<br />Zeit zum Lesen, zum Schreiben, zum Korrigieren.<br />Zeit, auf Wichtiges mich vorzubereiten und<br />Zeit, Erlebnisse zu verarbeiten.</p>
<p>Ich brauche Zeit, nach Hektik mich zu entspannen und<br />nach Zerstreuung mich wieder zu sammeln.<br />Zeit, mein verwirrtes Ich zu entbinden und<br />Zeit, zurück zur Mitte zu finden.<br />Habe ich genügend Zeit für mich<br />dann finde ich auch reichlich<br />ZEIT FÜR DICH.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz <a href="https://www.effata.at/produkt/franz-schmatz-im-augenblick-die-ewigkeit/">Im Augenblick die Ewigkeit</a>, EFFATA Verlag, S. 82)</p></div>
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		<title>Jahreswechsel &#8211; ein besonderes Ereignis?</title>
		<link>https://www.effata.at/lichtblicke-2025-12/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[EFFATA Verlag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 05:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lichtblicke]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der Übergang vom alten in ein neues Jahr wird sehr unterschiedlich wahrgenommen und gestaltet: die einen werden laut, die anderen eher besinnlich leise. Vom ausgelassenen Feiern bis hin zur wehmütigen Einsamkeit und oft sogar Vereinsamung spannt sich der Bogen.</p>
<p>Die einen wenden den Blick wehmutsvoll zurück und bleiben in der Vergangenheit hängen, während andere mit dynamischer Lebendigkeit schon ganz auf Zukunft ausgerichtet sind. Eine Einladung hat (hätte) der Jahreswechsel für alle bereit: einmal bewusst innezuhalten, bei sich selbst anzukommen, still und horchend zu werden, um das Vergangene sein zu lassen und vom Alten befreit, im JETZT anzukommen.</p>
<p>Diese bewusste Übergangserfahrung braucht es, damit Basis für das Kommende grundgelegt ist.</p>
<p>Wir können weder die Vergangenheit, noch die Zukunft leben.</p>
<p>Gelebt kann immer nur die Gegenwart, das „Jetzt“ werden. Wenn ich mich dem verschließe, bin ich immer auf der Flucht: entweder in die Vergangenheit oder in die Zukunft und ich versäume dabei das Leben. Das ist auch das Problem übertriebener und weitreichender Planungen, Vorsätze und Erwartungen, weil Leben in Dichte letztlich nicht planbar ist, sondern sich ereignet, während wir planen.</p>
<p>Es lohnt sich also, es durch Einübung zur Grundhaltung werden zu lassen, die Gegenwart, das Jetzt zu leben. Das erfordert freilich eines, was vielen sehr schwerfällt: bei mir selbst anzukommen, mich selber zu spüren und es mit mir selber aushalten zu können. So kann ich lernen ganz im Jetzt zu sein und die Gegenwart zu leben, Augenblick für Augenblick. Das nimmt uns zwar nicht generell aus der Schnelllebigkeit, der Hektik und dem Stress unserer Zeit heraus, aber es hilft uns, verantwortungsvoll und gestaltend damit umzugehen.</p>
<p>So kann der Jahreswechsel Einladung sein, die Kostbarkeit der Zeit (auch der eigenen Lebenszeit) neu zu entdecken, das Leben im Jetzt einzuüben und so im eigenen Leben Versöhnung mit der Vergangenheit, Offensein für die Zukunft und bewusstes Sein in der Gegenwart zur Einheit werden zu lassen.</p>
<p>Dann könnte dieser Jahreswechsel in der Tat ein besonderes Ereignis werden!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>LEBEN IST</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Du brauchst das Leben nicht festhalten<br />denn es ist (da)<br />Du brauchst den Augenblick nicht festhalten<br />denn er ist (da)<br />Du brauchst die Liebe nicht festhalten<br />denn sie ist (da)<br />Lass das Leben, den Augenblick, die Liebe<br />einfach nur sein</p>
<p>Warum willst du sie festhalten<br />mehr als sein geht nicht</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(aus: Stephanie und Franz Schmatz, <a href="https://www.effata.at/produkt/stephanie-und-franz-schmatz-umarme-das-leben/">Umarme das Leben</a>, EFFATA Verlag, S. 199)</p></div>
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